Die Nachfrage sei zweifellos vorhanden, so ein Airline-Sprecher. Besonders auf den Langstrecken in die USA werde eine Umrüstung der Airbus 330 im Frühjahr geprüft. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Aerotelegraph
Die Nachfrage sei zweifellos vorhanden, so ein Airline-Sprecher. Besonders auf den Langstrecken in die USA werde eine Umrüstung der Airbus 330 im Frühjahr geprüft. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Aerotelegraph
Für die Piloten der insolventen Airberlin erfolgt nun doch kein geregelter Übergang zur Lufthansa-Tochter. Die Vereinigung Cockpit hat die bereits getroffene Vereinbarung zu den Einstellungsbedingungen gekippt. Es dürfe nicht sein, dass ein Fast-Monopolist im deutschen Pilotenmarkt seine Position eiskalt ausnutze, um einen Betriebsübergang zu umgehen, begründet Vorstandsmitglied Jörg Handwerg den Schwenk. Airberlin-Beschäftigte müssen sich bei Eurowings neu bewerben. Aero
Passagiere müssen sich neu orientieren, da der Airport bis voraussichtlich Ende Januar an den Check-in-Schaltern im Terminal 2 die Gepäckbänder modernisiert. In der ersten Bauphase bis etwa Anfang Dezember werden Kunden von Aegean, Blue Air, Brussels, LOT, Luxair, Rhein-Neckar Air, Ryanair, SAS, Skywork, TAP, Tunisair und Wizz Air im Terminal 1 abgefertigt. Lufthansa, Austrian, Swiss, Germanwings und Eurowings bleiben an den Schaltern 7 und 8 im Terminal 2. Travel One
Dass ein Unternehmen vor dem Informationsgehalt der eigenen Finanzzahlen warnt, ist ungewöhnlich. Aber genau das tut Airberlin im Finanzbericht zum ersten Halbjahr 2017. Der Grund dafür ist allerdings nachvollziehbar. Schließlich hielten bis Mitte August noch Finanzspritzen des Gesellschafters Etihald Airways die Fluggesellschaft in der Luft und man ging davon aus, dass das Unternehmen weiterhin fliegen würde. Doch damit ist bekanntlich Ende der Woche Schluss.
Die größte deutsche Fluggesellschaft ist offensichtlich nicht bereit, Forderungen aus der Politik nachzukommen, nach denen die Fluggesellschaft Tickets, die Kunden für Airberlin-Flüge gebucht haben, akzeptieren sollte. Lufthansa und Eurowings seien aktuell "so gut gebucht wie nie zuvor", sagte ein Unternehmenssprecher dem Luftfahrtportal "Airliners“. Es gebe keine Kapazitäten für weitere Passagiere. Vor diesem Hintergrund könne es auch "nicht im Interesse des Verbraucherschutzes sein, wenn Lufthansa im Gegenzug die eigenen Passagiere stehen lassen müsste." Bundesjustizminister Heiko Maas und Verbraucherschützer hatten zuvor angemahnt, die Airline solle sich nach der Übernahme großer Teile der insolventen Airberlin großzügig zeigen und Airberlin-Tickets für die eigenen Flüge akzeptieren.
Vor allem Spätbucher im Herbst dürfte es nach dem Aus für Airberlin treffen, sagt Thorsten Dirks. Man plane zwar bei Eurowings "keine Preiserhöhungen auf breiter Front", erklärt er. Doch extreme Niedrigpreise wie 30 Euro nach Mallorca seien künftig weniger wahrscheinlich. Rheinische Post
Nach Aussage der österreichischen Verkehrsgewerkschaft Vida erhalten österreichische Eurowings-Europe-Mitarbeiter, die in München stationiert sind und im selben Flugzeug arbeiten, deutlich weniger Gehalt als ihre deutschen Kollegen. Dagegen sollen Beschäftigte, die von Airberlin übernommen werden, zu den Konditionen von Eurowings Deutschland arbeiten. Laut Gewerkschaft gebe es "weit fortgeschrittene Streikpläne". Austrian Aviation
Die Lufthansa übernimmt große Teile der insolventen Fluggesellschaft. Beide Unternehmen unterzeichneten am Donnerstag einen entsprechenden Kaufvertrag. Spohr hatte gegenüber der "Rheinischen Post“ erklärt, Lufthansa werde vermutlich 81 Flugzeuge, die bis dahin von Airberlin betrieben wurden, übernehmen, 3.000 Mitarbeiter einstellen und insgesamt 1,5 Milliarden Euro in den Seal investieren. Teil des Deals ist die Übernahme der Ferienfluggesellschaft Niki und der Airberlin-Tochter LG Walter. Beide sind nicht insolvent.
Was der Betriebsrat bereits Ende vergangener Woche wusste, bestätigte nun die Geschäftsführung der Fluggesellschaft. "Ein eigenwirtschaftlicher Flugverkehr im eröffneten Insolvenzverfahren ist nach gegenwärtigem Erkenntnisstand spätestens ab dem 28. Oktober nicht mehr möglich", teilt das Unternehmen seinen Mitarbeitern am Montag in einem Schreiben mit. Im Klartext. Mit allen Flügen unter AB-Flugnummer ist Ende des Monats Schluss. Spätestens, wie Airberlin-Chef Thomas Winkelmann und der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus ausdrücklich betonen. Insider rechnen damit, dass der Flugbetrieb schon deutlich früher eingestellt wird. Aus Branchenkreisen heißt es, Lufthansa habe sich mit den Leasinggebern bereits auf den Kauf eines großen Teils der Flotte abzüglich der Langstreckenmaschinen geeinigt. 14 Flugzeuge, die Tui im Wetlease für Airberlin betrieb, werden dem Konzern wohl wieder auf den Hof gestellt.