Reiseprofis können sich über den Airport informieren und dabei zahlreiche Flugpreise (etwa von Lufthansa, SAA, Condor und Eurowings) gewinnen. Außerdem erhalten die Absolventen ein Zertifikat, das sie als MUC-Experten ausweist. News Munich Airport
Reiseprofis können sich über den Airport informieren und dabei zahlreiche Flugpreise (etwa von Lufthansa, SAA, Condor und Eurowings) gewinnen. Außerdem erhalten die Absolventen ein Zertifikat, das sie als MUC-Experten ausweist. News Munich Airport
Ein Jahr nach der Pleite haben 85 Prozent der 8.000 Airberlin-Mitarbeiter eine neue Beschäftigung gefunden, geht aus Unternehmenszahlen hervor. Viele sind bei Eurowings, Ryanair und Easyjet untergekommen. Spiegel
Singapore Airlines wurde am Dienstag in London zur "World's Best Airline" bei den 18. Skytrax World Airline Awards gekürt. Die Fluglinie, die zum vierten Mal an der Spitze steht, tauschte den Platz mit Vorjahressieger Qatar Airways. Im Ranking folgen ANA All Nippon Airways, Emirates und die japanische Fluglinie EVA Air.
Kaum ein Tag vergeht im Moment, an dem sich nicht irgendwer zu dem chaotischen Mix aus Flugplanänderungen, Flugausfällen und Verspätungen zu Wort meldet, das dem deutschen Reisemarkt seit der Airberlin-Pleite zu schaffen macht. Und immer wieder steht dabei Eurowings im Zentrum der Aufmerksamkeit. In einem Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" hat nun ein führender Manager der Lufthansa-Tochter deutlicher als bisher eingeräumt, dass die Fluggesellschaft mit der Situation überfordert war. "Ende Mai brach die Katastrophe über uns herein", zitiert das Blatt Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter. Durch Fluglotsenstreiks, Unwetter und Staus im Luftraum seien die Abflugzeiten für manche Flüge über den Tag verteilt bis zu zehnmal vor- und zurückgeschoben worden. "Da sind wir komplett aus der Kurve geflogen", so der als COO für das operative Geschäft zuständige Airliner. "Das konnte ich nicht mehr puffern.“
"Wir müssen unsere Mitarbeiter und Dienstleister an den Flugsteigen künftig besser informieren", sagt Geschäftsführer Thorsten Dirks im Interview zur Kritik, die Information an den Gates bei Verspätungen und Flugausfällen sei schlecht. Dafür habe man eine App fertig entwickelt, die Adhoc-Infos für rund 700 täglichen Flüge bereithalte und die Kommunikation mit Stationsmitarbeitern vereinfache. Besser für die Kunden sei aber, auf direktem Weg via SMS oder E-Mail Infos zu erhalten. Berliner Zeitung
Harte Bandagen sind in der Luftfahrbranche üblich. Was sich gerade zwischen Ryanair und Lufthansa abspielt, überschreitet allerdings die Grenzen dessen, was man als Beobachter im Fluggeschäft gewohnt ist. Das Ganze begann eigentlich mit einer positiven Nachricht für den irischen Billigflieger, der die österreichische Laudamotion nach einer Entscheidung der EU-Kommission wie gewünscht zu 75 Prozent übernehmen darf. Das allerdings stellt die Airline nicht zufrieden. Denn sie beschuldigt Lufthansa, die Entwicklung von Laudamotion absichtlich zu behindern. Die Liste der Vorwürfe ist beachtlich: "Lufthansa hat zwei der elf Flugzeuge nicht übergeben, wie sie es aufgrund der Entscheidung EU-Wettbewerbshüter im Fall der Übernahme von Air Berlin hätte tun müssen", so Ryanair in einer Pressemitteilung. Einige Jets träfen erst zum Ende der Sommersaison ein. Daher habe Laudamotion mehrere Slots nicht belegen können.
Das geht aus Zahlen des Fluggastrechteportals Flightright hervor. Obwohl die Lufthansa-Tochter hierzulande fast täglich für Ausfälle und Verspätungen sorgt, fliegen de facto andere noch häufiger dem Zeitplan hinterher oder bleiben gleich am Boden. Für die meisten Flugausfälle sorgte in der ersten Jahreshälfte die Air-France-Tochter Joon. Rund 5,5 Prozent ihrer Flüge starteten nicht. Im Vergleichszeitraum 2017 war laut Flightright BA City Flyer mit einer Ausfallquote von 3,6 Prozent die Airline mit dem meisten Ausfällen. Direkt hinter Joon folgt in diesem Jahr mit Twin Jet eine weitere französische Airline. Bei ihr fielen 5,4 Prozent aller Flüge aus. Auf Platz drei der Airlines mit den meisten Ausfällen hat es eine weitere Air-France-Tochter geschafft: Hop. Bei der französischen Regionalfluggesellschaft wurden im ersten Halbjahr 5,3 Prozent aller Flüge gestrichen. Wirklich verwunderlich ist das allerdings nicht. Denn die französischen Fluglinien waren in noch höherem Ausmaß als andere von den vielen Streiks bei der französischen Flugsicherung betroffen, die für Chaos im Luftraum des Landes und benachbarter Staaten sorgten.
Immer mehr Airlines bieten W-Lan an, mittlerweile auch auf Kurz- oder Mittelstreckenflügen. Surfen, Audio-Streaming, Sprachnachrichten, selbst Wifi-Telefonie ist möglich und funktioniert. Wer es nutzt, sollte aber auf den Datenverbrauch achten. Sonst kann es teuer werden. Bei Eurowings kosten 75 MB Download bereits 25 Euro, bei Emirates bekommt man dafür 500 MB. Lufthansa bietet die Flatrate für 20 Euro an. Teltarif
Die belgische Tochter werde zum Langstrecken-Kompetenzzentrum der Eurowings-Gruppe und steuere dann das gesamte Langstreckengeschäft aus Brüssel, teilt die Airline mit. Der Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf der Kurz- und Mittelstrecke soll hingegen komplett von Köln aus gelenkt werden. Bereits vor längerer Zeit hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr entschieden, Brussels Airlines bei Eurowings anzusiedeln. Aber erst jetzt wird die Rollenverteilung klar.
"Die Rechnungsvordrucke sind bereits vorbereitet und sobald eine Änderung kommt, werden sie auch eingesetzt", sagt Reisebüroinhaberin Stefanie Deiters-Galiläa, die gemeinsam mit 150 Kollegen einen Protestbrief an Eurowings wegen der Mehrarbeit aufgrund von Flugplanänderungen und zahlreicher Verspätungen und Flugausfälle geschickt hatte. Darin hatten sie angekündigt, "jedwede Änderung von Flugzeiten und/oder Flughafen mit pauschal 50 Euro pro Buchung und Änderung in Rechnung zu stellen", falls die Airline sich nicht bis Ende Juni in einer schriftlichen Stellungnahme dazu äußere, wie Sie sich eine angemessene Vergütung der Reisebüros für die geleistete Mehrarbeit vorstelle und welche Maßnahmen Sie anstrebe, um künftig gehäufte Flugzeitenänderungen zu unterbinden. Das sei bis jetzt mit Ausnahme des allgemeinen Entschuldigungsschreibens, das Eurowings an Kunden und Vertriebspartner geschickt hatte, nicht geschehen, erklärt die Reiseverkäuferin auf Anfrage und will nun gemeinsam mit ihren Mitstreitern Ernst machen. Die bisherige Aktion wertet sie gleichwohl als Erfolg. Man habe viel öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und Eurowings habe "sicherlich verstanden, dass sich großer Unmut angesammelt hat und wir nicht mehr bereit sind, weiterhin kostenlos zu arbeiten".