Für LCC-Chef Markus Orth, der gerade seinen Vertrag bis 2027 verlängert hat, ist die Verbindung von persönlichem Service mit digitalen Schnittstellen der entscheidende Erfolgsfaktor für die Zukunft. Die Verluste einiger Reisebüros seien durch die Gewinnung neuer großer Partner schon jetzt nahezu kompensiert. Trotz einer guten Ausgangssituation sei die Krise aber nicht vollständig überwunden . "Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit auf Konsumentenseite und des Wegfalls der staatlichen Instrumente müssen wir uns auf ein schwieriges Frühjahr einstellen", sagte Orth weiter, doch LCC sei finanziell gut aufgestellt.
Selbstverpflichtung zu klimaneutralem Betrieb
Der Unternehmerverbund nimmt sich viel vor beim Thema Nachhaltigkeit. Bis 2030, so die Empfehlung des Aufsichtsrates unter Führung von Ralf Trilsbeek, will man in der Zentrale und in allen Reisebüros komplett klimaneutral aufgestellt sein. Wie die Ziele im Detail erreicht werden sollen, lässt Orth noch offen. Bis Anfang 2022 sollen die 270 Reisebüros im Franchise-Verbund eine Selbstverpflichtungserklärung hierzu unterschreiben. Zusätzlich strebt die Reisebüroorganisation auch die Mitgliedschaft im Global Impact, der Nachhaltigkeitsinitiative der Vereinten Nationen, an. Seit 2011 ist LCC Mitglied der Brancheninitiative Futouris.
