16. März 2026 | 07:00 Uhr
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TUI rechnet stornierte Nahost-Reisen auf Staffelprovision an

TUI berücksichtigt kostenfrei stornierte Buchungen aus mehreren Nahost-Zielen bei der Berechnung der Staffelprovision. Das gilt laut Ilka Lauenroth (Foto), Direktorin Vertrieb & Franchise, für Umsätze ab dem 28. Februar mit Anreise bis zum 31. März.

Lauenroth Ilka

Vertriebsdirektorin Ilka Lauenroth hat gute Nachrichten für Vertriebspartner der TUI

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TUI reagiere auf die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten mit einer "einmaligen Provisionsregelung für Reisebüros", heißt es. Kostenfrei stornierte Umsätze aus bestimmten Zielgebieten würden bei der Endabrechnung der Staffelprovision berücksichtigt, teilt der Konzern mit. Die Regelung betreffe Buchungen, die ab dem 28. Februar storniert wurden und ursprünglich eine Anreise bis zum 31. März vorgesehen hatten. Voraussetzung ist laut Vertriebsdirektorin Lauenroth, dass die Stornierung im Zusammenhang mit bestehenden Reisewarnungen steht.

Mehrere Nahost-Ziele betroffen

Die Sonderregelung gilt laut einer Mitteilung an die Vertriebspartner für Reisen in mehrere Länder der Region – die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Bahrain, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Israel. Mit der Entscheidung reagiert TUI nach eigenen Angaben auf die Folgen der angespannten weltpolitischen Lage und die daraus resultierende Verunsicherung bei Reisenden.

TUI begründet die Maßnahme ausdrücklich mit der Rolle der Reisebüros in der aktuellen Situation. "Die vergangenen Wochen haben uns gemeinsam viel abverlangt", erklärt Ilka Lauenroth, Direktorin Vertrieb & Franchise bei TUI. Gerade in solchen Phasen zeige sich, wie wichtig die Beratung und Unterstützung durch Reisebüros sei. "Mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung, ihrer Beratungskompetenz und ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, dass wir gemeinsam gut durch diese Phase kommen", sagt Lauenroth. Die Anrechnung der stornierten Umsätze auf die Staffelprovision solle deshalb ein Signal der Anerkennung sein.

Die Provision selbst fließt, wie in solchen Fällen üblich, nicht. Mit der Geste will TUI nach eigener Aussage aber verhindern, dass Reisebüros aufgrund der entgangenen Umsätze in der Provisionsstaffel zurückfallen.

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