20. August 2019 | 07:00 Uhr
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Sommerbuchungen legen im Juli um drei Prozent zu

Die Bilanz der Sommersaison 2019 nähert sich laut dem Vertriebspanel Travel Insights wieder dem Vorjahresniveau. Aktuell sind sie kumuliert noch ein Prozent darunter. Die Vorausbuchungen für die neue Wintersaison liegen dagegen um fünf Prozent unter denen im Juli 2018.

Travel Insights Juli 2019

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Laut dem Panel, das auf den Buchungsdaten von rund 2.000 Reisebüros, sowie denen der Online-Portale und der Reiseveranstalter basiert, verzeichnete die Sommersaison 2019 im Juli um drei Prozent höhere Umsätze als im Vorjahr. Der kumulierte Stand verbessert sich dadurch um einen Prozentpunkt auf minus ein Prozent. Das Touristikjahr 2018/19 inklusive der vergangenen Wintersaison, steht aktuell bei einem Prozent Umsatzplus.

Ein Drittel der Buchungsumsätze – ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahresmonat – war im Juli kurzfristigen Urlaubsbuchungen mit Abreise noch im Juli oder August geschuldet. Damit konnten sich vor allem deren Umsatzbilanzen verbessern: Der Reisemonat Juli endet mit einem Minus von einem Prozent, der August weist aktuell nur noch ein Minus von 0,5 Prozent auf.

Die Vorausbuchungen für die kommende Wintersaison, die mit dem Reisemonat November beginnt, fielen mit einem kumulierten Umsatzstand von minus fünf Prozent "vergleichsweise enttäuschend" aus, analysieren die Marktforscher von Travel Data + Analytics (TDA), die für das Panel verantwortlich zeichnen. Für ernsthafte Sorgen sei das Umsatzniveau zu diesem Zeitpunkt noch zu klein, aber die Tendenz stimme nachdenklich. Denn der bislang so verlässliche Frühbucher lasse nach. Ein Drittel aller Winterumsätze entfallen laut TDA auf den Reisemonat November, den einzigen Monat im winterlichen Halbjahr mit derzeit positiver Bilanz (+4,5%). Die Reisemonate Januar, März und April liegen nach den Zahlen der Travel Insights zweistellig unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Anteilig standen die Urlaubsreisebuchungen für die Wintermonate bei 35,7 Prozent des Monatsumsatzes im Juli – 0,6 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor.

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