17. September 2022 | 07:00 Uhr
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Auf dem Free-Range Art Highway von Las Vegas nach Reno

Diese Drei-Tages-Tour verbindet Las Vegas und Reno. Unterwegs warten nicht nur bemalte Felsen, hunderte Clown-Puppen und in den Sand gesteckte Autos, sondern auch Natur pur. Der knapp 800 Kilometer lange Kunst-Roadtrip lässt sich natürlich in beide Richtungen abfahren. 

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Der Car Forest in der Nähe von Goldfield liegt auf dem Road Trip Free-Range Art Highway

Los geht die Tour Free-Range Art Highway im Kulturzentrum der Sin City, dem Kunstviertel 18b mit seinen Galerien, Geschäften und vielen Veranstaltungen. Ganz in der Nähe zeigt das 1996 eröffnete Neon Museum leuchtende Werbeschilder legendärer Casinos, Hotels und Läden.

Erster Stopp außerhalb von Las Vegas sind die Seven Magic Mountains etwas südlich der Glitzermetropole. Das Projekt eines Schweizer Künstlers zeigt bunt angemalte Felsbrocken, die aufeinandergestapelt bis zu neun Meter in die Höhe ragen. Tagesziel ist Beatty mit dem Goldwell Open Air Museum.

Der nächste Tag führt nach Tonopah und vorbei an Goldfield, einst größte Stadt Nevadas und heute Heimat des International Car Forest. Zwei Amerikaner haben hier mehr als 40 bunt bemalte Autos und Trucks kopfüber in der Wüste versenkt, der Park ist 24/7 offen und kostet keinen Eintritt. Bergbaugeschichte lässt sich im Tonopah History Mining Park studieren, einem stillgelegten Minengebiet mit Museum. Bier und BBQ gibt es bei der im Tonopah Brewing Company.

Schaurig schöne Stunden verspricht ein Aufenthalt im Clown Motel. Mehr als 600 Puppen starren aus allen Ecken und versetzten angeblich schon so manchen Gast in Angst und Schrecken. Entspannter geht es im Mizpah Hotel zu, das gehobene Drei-Sterne-Haus bietet schöne Zimmer und gutes Essen. Allerdings soll es auch hier spuken, der Geist einer ermordeten Prostituierten treibt sich der Legende nach im fünften Stock des Hauses herum.

Am dritten Tag der Trips steht Reno auf dem Programm, die angesagte Stadt ganz im Norden, die sich trotz ihrer 250.000 Einwohner ebenso scherzhaft wie werbewirksam als "größte Kleinstadt der Welt" bezeichnet. Man kann durch Galerien bummeln und das Nevada Museum of Art sowie das National Automobile Museum besuchen. Der Downtown River Walk District lockt mit Shops, Bistros, Cafés und einem kleinen Park.

Nicht weit entfernt liegt der Lake Tahoe, größter Bergsee der USA mit kristallklarem Wasser auf knapp 1.900 Metern Höhe und bekannt für seine Strände und Skigebiete. Zumindest ein kurzer Abstecher gehört zum Pflichtprogramm.

Pascal Wüpper

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