Die Gewerkschaft der Flugbegleiter Ufo will an zwei Tagen zu weiteren Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa-Tochter aufrufen. Die Airline-Führung prüft unterdessen rechtliche Schritte gegen die Streiks. Sie hält sie für unverhältnismäßig. Aero
Die Gewerkschaft der Flugbegleiter Ufo will an zwei Tagen zu weiteren Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa-Tochter aufrufen. Die Airline-Führung prüft unterdessen rechtliche Schritte gegen die Streiks. Sie hält sie für unverhältnismäßig. Aero
Bei Eurowings und Germanwings hat um Mitternacht ein ganztägiger Streik der Flugbegleiter begonnen. 380 der rund 500 planmäßigen Flüge fallen dadurch am Donnerstag aus. Etwa 50.000 Passagiere sind betroffen. Darüber hinaus ruft die Gewerkschaft ihre Mitglieder am Donnerstag zu einer Kundgebung vor der Hauptverwaltung der Eurowings Aviation in Köln auf. Die Versammlung solle von 11 bis 15 Uhr dauern und "ein deutliches Signal unseres Selbstbewusstseins an die Arbeitgeber übermitteln", teilen die Arbeitnehmervertreter auf ihrer Website mit.
Bei der Lufthansa-Billigtochter Eurowings sind am Dienstag die Verhandlungen mit der Kabinengewerkschaft Ufo fortgesetzt worden. Die Gewerkschaft und das Unternehmen wollen am Mittwochvormittag von den Ergebnissen berichten. Bis dahin werde es weiterhin keine Streikaufrufe geben, sagt Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies. Airliners
Überprüft wurden unter anderem Anmeldeprozess, Nutzerfreundlichkeit und Mobiloptimierung der Newsletter von Fluggesellschaften. Auf den Plätzen landeten Tuifly, Condor, Eurowings, KLM, Lufthansa und Austrian. Lead Digital
Nun also doch. Nachdem die Tarifverhandlungen zwischen der Flugbegleitergewerkschaft Ufo und Eurowings erneut gescheitert sind, wollen die Flugbegleiter ab Donnerstag streiken. Details dazu will die Gewerkschaft Ufo am heutigen Mittwoch bis 18 Uhr mitteilen. Ufo hatte ursprünglich mit Streiks ab Montag dieser Woche gedroht. Am Wochenende hatten sich die Arbeitnehmervertreter nach einem neuen Tarifangebot von Eurowings aber weiteren Verhandlungen zugestimmt. Die Geschäftsführung behauptet, das Angebot habe der Gewerkschaft bereits seit mehreren Wochen vorgelegen. Es beinhaltet neben der Einrichtung einer Pensionskasse eine Lohnerhöhung um sieben Prozent innerhalb eines Zeitraums von 39 Monaten. Doch schon länger geht es in den Verhandlungen nicht nur um Lohnerhöhungen. Das Misstrauen zwischen der Gewerkschaft und der Eurowings-Führung sitzt tief. Ufo wirft dem Management der Fluggesellschaft vor, es habe sich nicht an zuvor gegebene Zusagen aus der Schlichtung bei der Muttergesellschaft Lufthansa gehalten. Darüber hinaus ist es den Mitarbeitern ein Dorn im Auge, dass die geplante Expansion von Eurowings ausschließlich außerhalb Deutschland stattfinden soll.
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet zum Wochenbeginn noch auf Streiks. Grund sei ein neues Tarifangebot von Eurowings, erklären die Arbeitnehmervertreter. Damit seien Arbeitsniederlegungen frühestens ab Mittwoch möglich. Tagesschau
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet zum Wochenbeginn noch auf Streiks. Grund sei ein neues Tarifangebot von Eurowings, erklären die Arbeitnehmervertreter. Damit seien Arbeitsniederlegungen frühestens ab Mittwoch möglich. Tagesschau
Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat angekündigt, dass ihre Mitglieder bei Eurowings frühestens am Mittwoch streiken werden. Man habe am Freitag "nahezu zeitgleich mit der Forderungsübermittlung und der Ankündigung von Streiks ein Angebot der Eurowgings erhalten", erklärt Ufo Tarifvorstand Nicoley Baublies. Nach einer ersten Prüfung dessen, was Eurowings übermittelt habe, habe Ufo das Angebot als "nicht verhandlungsfähig" zurückgewiesen. Dennoch soll am Montag und Dienstag noch nicht gestreikt werden. Ufo betont, man sei weiterhin an einer "friedlichen Lösung" interessiert.
Innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen planen die Flugbegleiter nach dem Ende der Herbstferien am kommenden Montag Streiks. Über die Einzelmaßnahmen werde man den Arbeitgeber und die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren, erklärt die Flugbegleitergewerkschaft Ufo. Ihr bleibe keine andere Wahl, als ihre Forderungen mit Hilfe von Arbeitskämpfen durchzusetzen. Die Geschäftsführung der Airline habe am Mittwochabend einen weiteren, vorerst letzten Schlichtungsvorschlag abgelehnt und ein bereits vorgelegtes Angebot zurückgezogen. In einem Video-Statement erklärt der Tarifvorstand derGewerkschaft, Nicolas Baublies, es sei deutlich geworden, dass Eurowings in Deutschland einen weiteren Stellenabbau plane. Mit dem Streik wollten die Arbeitnehmervertreter Einkommensverbesserungen, eine Absicherung der Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen erreichen. Er betrifft den Eurowings-Sitz in Düsseldorf, von dem aus 23 der 90 Mittelstreckenjets betrieben werden.
Endlich ganz vorne dabei – leider bei den Verspätungen. Im Juni startete oder landete fast jede zweite Maschine mit einem Delay von mindestens 15 Minuten. Im Schnitt waren es sogar 46. Die Analyse der drei Luftverkehrs-Portale Fairplane, Flightstats und OAG zeigt, dass die Wettbewerber im Untersuchungszeitraum bei 21 Prozent der Flüge zu spät dran waren, Eurowings hingegen schaffte 42 Prozent. Das einzig Gute daran ist, dass man viel Luft nach oben hat. Capital