27. Mai 2026 | 19:47 Uhr
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Wintersaison endet laut TDA-Analyse mit leichtem Umsatzplus

Im April haben sich die Buchungseingänge im Veranstaltermarkt trotz des Rückgangs von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat langsam wieder normalisiert, analysieren die Marktforscher von Travel Data + Analytics (TDA). Bei den Zielen ist die Türkei fast wieder auf Kurs, Fernreiseziele schwächeln, so TDA.

Türkei Reise Urlaub symbol Foto iStock Stadtratte

Die Türkei ist ein gefragtes Ziel in der Sommersaison 2026

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Für das Sommergeschäft lag das Plus immerhin bei zwei Prozent, der Winter 2025/26 schließt mit plus einem Prozent ab und "hält damit das Niveau der guten Vorjahressaison, die mit plus acht Prozent abgeschlossen hatte".

Last minute gebuchte Urlaube mit Abreise im April stehen laut TDA-Analyse im abgelaufenen Buchungsmonat für nur noch fünf Prozent des insgesamt erzielten Monatsumsatzes. Das relativiere die minus 40 Prozent, die mit niedrigerem Buchungs- und höherem Stornoaufkommen für den letzten Reisemonat der Wintersaison zusammengekommen seien.

Nachfrage für östliches Mittelmeer erholt sich

Für die neue Sommersaison beginnt sich die Nachfrage laut Marktforschern im April zu erholen. Die Türkei ist demnach fast zurück auf Vorjahresniveau (-2%), Griechenland gewinnt (+4%), Ägypten leidet noch unter rückläufigem Buchungsaufkommen (-18%). Insgesamt liege die Urlaubsregion auf der östlichen Mittelstrecke im April vier Prozent unter Vorjahr, vor einem Monat seien es allerdings noch 34 Prozent gewesen.

Die Urlaubsländer auf der westlichen Mittelstrecke, vor allem spanische Zielgebiete und Italien, präsentieren sich unverändert nachfragestark, wobei das größere Umsatzwachstum zu einem guten Anteil deutlichen Preissteigerungen geschuldet ist. Vor allem auf den Kanaren haben die durchschnittlichen Urlaubspreise um mehr als 5 Prozent angezogen.

Fernreisen zweistellig im Minus

Während sich Zu- und Abnahmen der Urlaubsländer rund um die erweiterte Mittelmeerregion annähernd ausgleichen, sind es vielmehr die aktuell rückläufigen Fernreisen, die die Bilanzen schmälern. Für die Sommersaison schlagen die Fernreisen bis dato mit einem kumulierten Minus von 13 Prozent zu Buche, das Winterergebnis haben sie mit minus sieben Prozent negativ beeinflusst. Mit hohen Rückgängen im zweistelligen Bereich sind nicht nur die Golfstaaten oder asiatische Fernreiseziele, die vielfach über die großen Drehkreuze in der Region angeflogen werden, betroffen.

Anhaltend schwacher Umsatz bei USA-Reisen

Auch die USA-Nachfrage erhole sich trotz anstehender Fußball-WM und 250-Jahres-Feierlichkeiten nicht. Im deutschen Veranstaltermarkt liegen laut Analyse von Travel Data + Analytics die Reisebuchungen für die USA in Umsatz 44 Prozent unter Vorjahr. Mit den Verlusten vor allem im Fernreisesegment fällt die kumulierte Sommerbilanz auf ein Plus von aktuell zwei Prozent (-1% Vormonat). Zum Buchungsstand per Ende April hat die Sommersaison 66 Prozent der Vorjahresumsätze erreicht.

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