Der Bundesgesundheitsminister hatte die Bürger dazu aufgerufen, im Herbst und Winter in Deutschland zu bleiben. In ihrem Schreiben weisen die Autoren Anke Mingerzahn, Petra Dyk und Michael Draeger nicht nur auf die dramatischen wirtschaftlichen Folgen hin, die ein weiteres Aussetzen des Auslandsreiseverkehrs für die Tourismusbranche hätte. Sie malen sich auch aus, welche praktischen Auswirkungen es hätte, wenn das ganze Land die Herbst- und Weihnachtsferien tatsächlich ausschließlich für Inlandsreisen nutzen würde. Hohe Preise und extreme Auslastung wären die Folge. "Befürworten Sie ein Winter-Gruppenkuscheln mit Glühwein?", fragen die Initiatoren, die bereits mehrere Großdemos auf die Beine gestellt haben.
Nach ihren Vorstellungen soll damit nicht Schluss sein. Die Vorbereitungen für die nächste Demo liefen bereits, sagte Dräger gegenüber den Branchenblatt "Travel Talk".
