12. November 2019 | 17:30 Uhr
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LCC wollen globale Plattform ausbauen

Das Zusammenspiel von Mensch und Technik stand auch bei der Vollversammlung der Lufthansa City Center im montenegrinischen Budva im Mittelpunkt. Außerdem will die Kette die Zusammenarbeit innerhalb ihres globalen Netzwerks und das Thema Eigenveranstaltung weiter vorantreiben.

Orth Grönegres Müller

LCC-Chef Markus Orth mit der künftigen Geschäftsführerin von LCC International, Martina Grönegres, und Vorgänger Uwe Müller

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SkyTeam: 15 % Ermäßigung auf alle Round-the-World-Tarife

Das neue Jahr in einer fernen Metropole zu begrüßen oder die kalten Wintermonate an einem tropischen Strand zu verbringen ist mit dem aktuellen Angebot von SkyTeam zu einem besonders günstigen Preis möglich.  Der 15%-ige Rabatt ist für alle Round-The-World-Tarife in Economy und Business Class vom 30.11. bis 31.12.2019 buchbar. Abflüge sind vom 7.12.2019 bis 7.3.2020 möglich. 

5.300 Mitarbeiter sind für die Franchisenehmer weltweit aktiv. Das internationale Netzwerk innerhalb der Kette funktioniere heute schon gut., so LCC-Chef Markus Orth im Gespräch mit Reise vor9. Aber er sehe noch Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu intensivieren und stärker auf das Spezialistenwissen der Partner in anderen Teilen der Welt zurückzugreifen.

"Wenn ich beispielsweise für eine Ecuador-Reise meinen LCC-Partner in Quito anrufen kann, entstehen daraus möglicherweise ganz neue Produkte und Chancen für beide Seiten," glaubt Orth. Diese Verbindungen ließen sich sowohl im Bereich der Touristik als auch im Geschäftsreise- und Mice-Segment intensiver nutzen.

Spezialistenwissen nutzen

Ein Kernanliegen ist es dem LCC-Chef, Kunden gerade für komplexe und hochwertige Angebote nicht einfach das nächstgelegene Reisebüro, sondern möglichst das beste Spezialistenwissen zu bieten. Das solle sowohl in Deutschland als auch auf dem internationalen Parkett stattfinden.  Der hohe Spezialisierungsgrad vieler LCC-Büros, beispielsweise auf Kreuzfahrten, Golfreisen oder das Mice-Geschäft, sei dabei ein Wettbewerbsvorteil.

"Bei LCC arbeiten wir im Netzwerk gemeinsam daran, die Kunden auf allen Kanälen zu bedienen. Weil die Kundenbegegnungen aber immer digitaler werden, ist es entscheidend, dass wir über den Tellerrand schauen", sagt Uwe Müller, Geschäftsführer Lufthansa City Center International, der, wie berichtet, zum Jahreswechsel in den Vorruhestand geht. Als Nachfolgerin stellte sich bei der Versammlung Martina Grönegres vor, die derzeit bei der Lufthansa Group als Senior Director Sales Home Markets und Global Accounts für regionale Sales Services verantwortlich ist.

Mehr Eigenveranstaltung

Der Netzwerkgedanke steht bei LCC auch bei der Eigenveranstaltung im Mittelpunkt. Dieses Thema besetzt die Kette schon seit längerem stärker als die meisten anderen Reisebüroverbünde. Das LCC Global Incoming Network, intern LCC GIN genannt, spielt dabei eine wichtige Rolle. Orth ist zuversichtlich, dass der Ansatz, miteinander innerhalb des Partnersystems Geschäfte zu machen, von den Unternehmern im Verbund immer stärker verinnerlicht werde.

Natürlich steht auch bei Lufthansa City Center das Thema Technik ganz oben auf der Agenda. Die kürzlich bekannt gegebene Partnerschaft mit der auf Geschäftsreisen spezialisierten Online-Plattform Voya sei nur der Anfang. Das gesamte Netzwerk an erfolgreichen Unternehmern sei bereit, weiter in Technologie zu investieren. Das habe die Vollversammlung klar gezeigt, so Orth. Kunden müssten mit Hilfe der Technik individueller und zum richtigen Zeitpunkt angesprochen werden. "‘Faster than relatime' muss das Ziel sein", sagt Orth schmunzelnd in Anspielung auf den Ansatz, dass KI das künftige von Kunden schneller erkennen könne als dieser selbst.

Christian Schmicke   

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