Im Vertrieb macht sich Pessimismus breit
Nach einem Aufwärtstrend in den letzten Monaten verschlechtert sich das Klima im touristischen Vertrieb zum Jahresbeginn. Der Vertriebsklimaindex der Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner stellt für Januar sowohl eine geringere Zufriedenheit mit der aktuellen Situation als auch negativere Erwartungen fest.
iStock Mohd Izzuan
Keine gute Stimmung in deutschen Reisebüros zum Jahresbeginn 2026
Rund 36 Prozent der befragten Reisebüros bezeichnen ihre aktuelle Situation als gut; im Dezember waren es 41 Prozent. Zudem ist die Zahl derer, die ihre aktuelle Lage als schlecht bezeichnen, gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. 18 Prozent (Dezember 15,5%) sind unzufrieden mit ihrer Situation.
21 Prozent erklären, der Verkauf von Reisen sei in den vergangenen Monaten besser gelaufen als im Vorjahr; im Dezember waren es 23 Prozent. 38,5 Prozent berichten über schwächere Geschäfte; im Vormonat waren es 32,5 Prozent.
Pessimismus wächst
Im Hinblick auf die Geschäfte in den nächsten sechs Monaten zeigen sich knapp 16 Prozent optimistisch, im Dezember waren es gut 24 Prozent. Skeptisch ist mit 26 Prozent ein größerer Anteil wie im Monat zuvor (22%). Ein ähnliches Bild präsentiert sich bei den Erwartungen zur Ertragssituation. 18 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verbesserung (Dezember 24%), während 32 Prozent von einer Verschlechterung ausgeht (25,5%).
Im Januar gaben 240 Reisebüros (Dezember 240) ihre Bewertung ab. Wie in diesem Jahr verlosen Dr. Fried & Partner auch 2026 unter den Teilnehmern des Reisebüropanels für den Vertriebsklimaindex Gutscheine von touristischen Partnern wie TUI, Schauinsland Reisen und Sunny Cars.