29. Januar 2026 | 19:33 Uhr
Teilen
Mailen

G Adventures verlegt Vertriebsevent nach Kambodscha

Der Erlebnisreisespezialist G Adventures richtet den GX Gipfel 2026 nicht wie ursprünglich geplant in Marokko aus, sondern in Kambodscha. Mit der Entscheidung wolle man die zentrale Mission der Veranstaltung betonen, Destinationen gezielt zu unterstützen, heißt es zur Begründung.

Kambodscha Phnom Penh Foto iStock Nalidsa Sukprasert

Die Hauptstadt Phnom Penh gehört zu den Stationen der Erkundungstouren bei G Adventures

Der GX Gipfel findet 2026 zum vierten Mal statt. Die Veranstaltung bringt "eine internationale Gemeinschaft aus Reiseberatern, Medien, Content Creatoren, Reisenden, Führungspersönlichkeiten und Branchenvertretern zusammen". Ziel ist es laut Veranstalter, vor Ort erlebbar zu machen, wie Gemeindetourismus Lebensgrundlagen sichert, Kultur bewahrt und langfristige wirtschaftliche Perspektiven schafft.

Nach Angaben von Veranstalter-Chefs Poon Tip wird der GX Gipfel bewusst in Destinationen ausgerichtet, die sich in einer Phase der Erholung befinden. Als Beispiele nennt er Peru nach zivilen Unruhen, Indien während der schrittweisen Erholung des Tourismus nach der Pandemie sowie Jordanien. Dort sei die Zahl der G Adventures-Reisenden nach dem GX Gipfel im September 2025 um 186 Prozent gestiegen.

Programm in Kambodscha

Der GX Gipfel findet vom 23. bis 28. September in Kambodscha statt. Das Programm soll die Geschichte und kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln. Geplant sind unter anderem Erkundungen in Phnom Penh und Siem Reap. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Einblicke in lokale Gemeinschaften und Projekte. Diese sollen zeigen, wie Tourismus vor Ort wirkt und welche Rolle Reiseverkäufer und Veranstalter bei der nachhaltigen Entwicklung von Destinationen spielen können.

G Adventures-Gründer Bruce Poon Tip spricht von der "Kraft verantwortungsvollen Reisens", die an Orten wirksam werden solle, an denen die globale Reisegemeinschaft echten Wandel bewirken könne. Marokko habe zuletzt stark vom Tourismus profitiert. Kambodscha dagegen sei zwar ein sicheres und attraktives Reiseland, habe aber infolge regionaler Unruhen spürbare Einbußen erlebt, die sich auf die lokale Bevölkerung ausgewirkt hätten.

Kommentieren und folgen Sie Reise vor9 auf Linkedin

Newsletter kostenlos bestellen

Ja, ich möchte den Newsletter täglich lesen. Ich erhalte ihn kostenfrei und kann der Bestellung jederzeit formlos widersprechen. Meine E-Mail-Adresse wird ausschließlich zum Versand des Newsletters und zur Erfolgsmessung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Damit bin ich einverstanden und akzeptiere die Datenschutzerklärung.

Anzeige
Anzeige