Solamento wächst und arbeitet an neuem Konzept für Mobile
Solamento meldet steigende Umsätze und großes Interesse am Beraternetzwerk. Im Januar und Februar gingen laut Geschäftsführer-Duo Sascha Nitsche (li.) und Udo Lutz (re.) 271 Bewerbungen ein, 34 neue Reiseberater wurden aufgenommen. Einige der Abgelehnten hätten Potenzial, "für sie versuche ich gerade eine Alternative zu bauen", so Nitsche auf Anfrage.
Solamento
Gründer Sascha Nitsche (links) und Geschäftsführer Udo Lutz müssen einigen Bewerbern für Solamento einen Korb geben
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Der mobile Vertrieb gewinnt in der Reisebranche weiter an Bedeutung. Solamento Reisen meldet steigende Umsätze und wachsenden Zulauf von Bewerbern. Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres registrierte das Unternehmen nach eigenen Angaben 271 Bewerbungen von Interessenten, die Teil des Netzwerks werden möchten. Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess habe Solamento 34 neue Reiseberater aufgenommen.
Geschäftsführer Udo Lutz betont, dass trotz der hohen Nachfrage strenge Auswahlkriterien gelten. "Wir erhalten derzeit sehr viele Bewerbungen, aber unser Qualitätsanspruch bleibt hoch", sagt er.
Mehr Bewerber aus der Touristik
Auffällig ist laut Solamento, dass inzwischen viele Interessenten direkt aus der Touristik kommen. Lutz führt das darauf zurück, dass sich das Modell des mobilen Vertriebs stärker in der Branche etabliert hat. "Der Qualitätsanspruch und das Modell von Solamento haben sich herumgesprochen", ist Lutz sicher.
Nicht alle Bewerber passten jedoch zum bestehenden Konzept. Rund 70 Interessenten wären nach Einschätzung des Unternehmens eher für andere Vertriebsformen geeignet.
Alternatives Modell in Prüfung
Da man sie nicht zur Konkurrenz ziehen lassen wolle, arbeite Solamento für diese Zielgruppe bereits an einem alternativen Beraterkonzept. Details dazu nennt das Unternehmen noch nicht. Auf Anfrage heißt es von Gründer Sascha Nitsche, dass diese Expis entweder weniger "Action haben wollen in Sachen Systeme und Kosten, oder es fachlich nicht ausreicht". Sie hätten aber theoretisch Potenzial, mit anderen Techniken Buchungsempfehlungen auszulösen beziehungsweise zu empfehlen. "Sie müssen nicht den ganzen Vermittlerkosmos abdecken, (vorvertragliche Informationen, Versicherungen empfehlen und mehr). Dafür versuche ich gerade eine Alternative zu bauen", kündigt Nitsche gegenüber Counter vor9 an.
Nachfrage nach kurzer Flaute wieder gestiegen
Parallel entwickele sich das operative Geschäft positiv. Trotz der geopolitischen Spannungen zeige sich die Nachfrage stabil. Zwischen Jahresende und der zweiten Januarwoche hatte es laut mobilem Reisevertriebssystem zunächst eine ruhigere Phase im Markt gegeben. Inzwischen habe sich die Nachfrage jedoch "deutlich" erholt, berichtet Solamento.
Die aktuellen Abreiseumsätze liegen nach Unternehmensangaben über dem Niveau des Rekordvorvorjahres und insgesamt im Plus. Geschäftsführer Lutz sieht zwei Hauptgründe für die Entwicklung: Zum einen wächst die Zahl der Reiseberater und damit der Umsatz, zum anderen sind die Reisepreise teilweise deutlich gestiegen.
Wachstum und Schulungen geplant
Für das laufende Jahr rechnet Solamento mit einem Umsatzwachstum von acht Prozent. Gleichzeitig plant das Unternehmen weitere Schulungsangebote und Inforeisen für seine Partner. Zu den geplanten Formaten zählen unter anderem Reisen mit Mein Schiff, Aida und Arosa. Ziel sei es, die Reiseberater fachlich weiter zu qualifizieren und das Netzwerk weiter auszubauen.
Sabine Schreiber-Berger
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