Böses Erwachen nach Ticketverkauf ohne Handynummer
Reisebüromann Augustinus Boots kann die Kritik an der TUI-Pflicht für eine Notfallnummer der Kunden nicht nachvollziehen. Denn nach einer juristischen Auseinandersetzung seines TUI Reisecenters im niedersächsischen Rotenburg mit einem Kunden geht bei ihm kein Ticket mehr ohne Handynummer über den Ladentisch.
Südafrika: Eine außergewöhnlich verkaufsstarke Destination
Südafrika bietet Reisebüros ein überzeugendes Gesamtpaket: außergewöhnliche Erlebnisse, eine hohe emotionale Bindung und große Vielfalt sowie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. All das spiegelt die aktuelle internationale Kampagne "Come Find Your Joy – Finde, was dich glücklich macht – in Südafrika", die Reisebüros nun im Verkauf unterstützt. Counter vor9
Ein Langzeitkunde des TUI Reisecenters, der immer wieder Flüge nach Mallorca buchte, wollte seine Handynummer nie angeben, erzählt Boots seine Geschichte. Und das, obwohl der Mann wusste, dass er jedes Mal 24 Stunden vor dem Rückflug wegen möglicher Flugänderungen nachfragen musste.
Dann passierte, was irgendwann passieren musste. „Wir als buchendes Büro erhielten eine Flugänderung für ihn.“ Der Rückflug ging früher. Doch der Kunde war nicht zu erreichen, auch nicht über seine Festnetznummer.
Der Kunde verpasste seinen Rückflug und kaufte ein neues Ticket. „Nach seiner Rückkehr verklagte er uns auf Schadensersatz, weil wir ihn nicht informiert hätten." Das Ganze endete in einem Vergleich. "Wir konnten zahlen“, ärgert sich Boots. „Seitdem machen wir keine Nur-Flugbuchungen mehr ohne Handynummer.“ Boots Fazit: „Datenschutz hin oder her, Richter und Anwälte denken anders!“