14. August 2019 | 07:00 Uhr
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Betrugsprozess gegen Ahrensburger Reisebüro rückt näher

Die Staatsanwaltschaft Lübeck wirft einer 53-jährigen Reisebürochefin im Zeitraum 2015 bis 2018 Untreue in zehn Fällen und Computerbetrug in 19 Fällen vor. Der Prozess am Amtsgericht Ahrensburg beginnt am 26. September, es sollen 25 Zeugen zur Veruntreuung von Kundengeldern gehört werden.

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Tahiti

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Richtig, Tahiti ist verdammt weit weg. Aber es lohnt sich. Mal abgesehen von der traumhaften Inselwelt sind es die Menschen, die den Unterschied machen. Im Frühjahr war unser Chefredakteur Thomas Hartung in Tahiti und lernte sie und ihre Inseln kennen. Seine Eindrücke und Infos haben wir für Ihre Reiseberatung in unserer Themenwoche Tahiti zusammengefasst.

Wie Staatsanwältin Ulla Hingst dem "Abendblatt" sagte, soll die Angeklagte die Bezahlung für gebuchte Reisen nicht an Veranstalter oder Fluggesellschaften weitergeleitet haben. Doch das war wohl noch nicht alles. Die Firmenchefin habe Konto- und Kreditkartendaten von Kunden verwendet, um Flüge, Reisen und Hotels anderer Kunden zu bezahlen. Auf diese Weise wollte sie laut Staatsanwaltschaft verschleiern, dass sie deren Zahlungen bereits anderweitig ausgegeben hatte. Mit dieser Masche soll die Reisebürochefin rund 71.000 Euro ergaunert haben. Wobei der Schaden deutlich höher sein dürfte, da nicht alle zur Anzeige gebrachten Fälle in der Anklage vorkommen, sagte die Staatsanwältin.

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