Amadeus verbindet KI-Assistenten mit Buchungssystem
Traveltech-Anbieter Amadeus stellt auf der ITB eine neue Technologie vor, die KI-Assistenten mit der Amadeus Leisure Platform verbindet. Herzstück der Lösung ist laut Produktmanagerin Liljana Budalic der sogenannte Leisure Model Context Protocol Server (MCP).
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Der neue MCP-Server fungiert laut Technikschmiede als Schnittstelle zwischen externen KI-Assistenten und der Amadeus Leisure Platform. Reisebüros, Veranstalter, Online-Reisebüros und Technologiepartner könnten damit eigene KI-Anwendungen mit dem Amadeus-System verbinden, erklärt Liljana Budalic im Gespräch mit Counter vor9. Dazu zählen unter anderem Chat GPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot. Der MCP-Server übersetze dabei "die komplexe Struktur der Reisetechnologie in eine Form, die von KI-Systemen verarbeitet werden kann".
Reisesuche in natürlicher Sprache
Mit der neuen Technologie soll sich die Interaktion zwischen Kunden und Buchungssystemen deutlich verändern, heißt es vom Unternehmen weiter. Reisende könnten ihre Wünsche künftig in alltäglicher Sprache formulieren. Der KI-Assistent greife anschließend in Echtzeit auf die Angebote der Amadeus Leisure Platform zu und interpretiere die Suchanfrage entsprechend. Dabei kombiniere das System frei verfügbare Informationen aus dem Internet mit den Daten der Plattform.
Der Assistent kann laut Produktmanagerin Budalic Rückfragen stellen, Suchparameter anpassen und die Ergebnisse schrittweise präzisieren. Kunden erhielten auf diese Weise nicht nur passende Antworten, sondern auch unmittelbar buchbare Angebote. Zunächst konzentriere sich Amadeus auf die Integration der Suchfunktion. Weitere Einsatzmöglichkeiten seien jedoch bereits vorgesehen, heißt es vom Traveltech-Spezialisten.
Sabine Schreiber-Berger
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