Der Schlagabtausch zwischen Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O'Leary geht weiter – offenbar zur Freude der Iren. O’Leary dankt Musk für kostenlose Publicity und meldet ein Verkaufsplus.
Der Schlagabtausch zwischen Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O'Leary geht weiter – offenbar zur Freude der Iren. O’Leary dankt Musk für kostenlose Publicity und meldet ein Verkaufsplus.
Ryanair-Chef Michael O’Leary und Multi-Unternehmer Elon Musk zoffen sich seit ein paar Tagen öffentlich auf der Plattform X. O'Leary will Musks Satellitennetzwerk Starlink nicht als Internetlösung in seinen Flugzeugen installieren. Beide eskalieren und bezeichnen den jeweils anderen als Idioten. Jetzt promotet Ryanair einen "Great Idiots"-Sonderverkauf, "speziell für Elon und alle anderen Idioten auf X". Und weiter: "Jetzt buchen, bevor Musk sich ein Ticket schnappt!", postet Ryanair auf Musks Plattform. N-TV
Es gibt nichts, was es nicht gibt, wie ein schräger Fall aus dem Reisebüroalltag zeigt. Denn die makabre Antwort von Ryanair auf eine Anfrage sorgt bei Counter-Profi Hans Reissmüller für Kopfschütteln. Der Inhaber von One World Travel beantragte bei der Low-Cost-Airline die Rückzahlung für den Flug einer verstorbenen Kundin und legte hierfür den Totenschein vor. Die Airline lehnt ab – mit der Begründung, der Antrag müsse vom Passagier selbst gestellt werden. Die Antwort ist laut Reisebüro wohl automatisch generiert, aber von einer Mitarbeiterin unterschrieben gewesen. Reissmüller ist nach eigenen Angaben sprachlos und gespannt, wie es weitergeht. Touristik Aktuell
Das Landgericht Hamburg hat Ryanair zu einer Geldstrafe verurteilt, weil die Airline eine einstweilige Verfügung missachtet hat. Das Gericht folgte einer Klage des Online-Portals Edreams Odigeo und stellte zudem mehrere Geschäftspraktiken der Fluggesellschaft als rechtswidrig fest. Betroffen sind unter anderem eine "nicht erstattungsfähige" Tarifpolitik und Gebühren für Steuerrückzahlungen.
Ryanair verlangt nach einem Bericht des US-Portals Skift von zugelassenen Online-Reisebüros eine Integrationsgebühr von mehr als 40.000 Euro. Hinzu kämen zusätzliche Kosten für Systemanpassungen. Gleichzeitig blieben die günstigsten Tarife außen vor, Provisionen zahle die Airline nicht.
Ryanair-Chef Michael O’Leary (Foto) kündigt seinen Abschied an. Der 64-Jährige will die Airline in fünf bis zehn Jahren verlassen und schließt einen Ruhestand vor 2035 nicht aus. Der Financial Times verriet er, die Airline werde "viel besser ohne jemanden sein, der den ganzen Tag schreit, flucht und Brände legt".
Ryanair hat das Legal-Tech-Unternehmen Flightright vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg (OLG) verklagt und Recht bekommen. Flightright darf nicht weiter behaupten, dass der Kundenservice der Fluggesellschaft Hürden aufbaue. Das OLG verfügte zudem, dass Flightright eine zusätzliche Anwaltsgebühr (14%) auf den Servicepreis werblich ausweisen müsse. Airliners
Ende März startete Ryanair eine Flatrate für Sitzplatzreservierungen. Das Abo-Modell kostete 79 Euro im Jahr. Dafür erhielten Vielflieger kostenfreie Sitzplatzreservierungen und eine Reiseversicherung. Jetzt beendet Ryanair das Abo mit 55.000 Mitgliedern mit sofortiger Wirkung, da die Bilanz mit 1,6 Millionen Euro Verlust negativ ausfalle. Ryanair Corporate
Ryanair wollte Bordkarten nur noch digital über die App anbieten. Doch nach Bedenken der portugiesischen Luftfahrtbehörde gilt nun, dass Reisende ohne Smartphone oder mit eingeschränkter Mobilität weiterhin kostenlos Papierkarten erhalten müssen. Auch online eingecheckte Fluggäste dürften ohne digitale Bordkarte nicht abgewiesen werden. Seit Einführung der neuen Regel am 12. November nutzen laut Ryanair 98 Prozent der Kunden die E-Bordkarte. Aerotelegraph
Ryanair hat Marco Lietz zum Head of Public Affairs Germany ernannt. Der Kommunikationsprofi, der zuvor für den SAF-Hersteller Neste aktiv war, soll sich für die politische Kommunikation und Lobbyarbeit des Unternehmens in Deutschland einsetzen.