Weiterer Rückschlag für den Tourismus auf Kuba. Die wichtigsten internationalen Hotelketten, darunter Iberostar und Meliá, ziehen sich im großen Stil aus dem sozialistischen Inselstaat zurück, um Sanktionen durch die US-Regierung zu vermeiden.
Weiterer Rückschlag für den Tourismus auf Kuba. Die wichtigsten internationalen Hotelketten, darunter Iberostar und Meliá, ziehen sich im großen Stil aus dem sozialistischen Inselstaat zurück, um Sanktionen durch die US-Regierung zu vermeiden.
Die Meliá-Gruppe hat den Nettogewinn im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel auf 200 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz ohne Veräußerungsgewinne stieg um 3,2 Prozent auf gut zwei Milliarden Euro, das operative Ergebnis legte um zwei Prozent auf 545 Millionen Euro zu. Für 2026 plant die Gruppe laut Firmenchef Gabriel Escarrer (Foto) 30 Neueröffnungen.
Im zweiten Teil unserer aktuellen Kuba-Berichterstattung blicken wir auf die Strategie der spanischen Hotelkette Iberostar, die mit einem neuen Managementmodell und mehr Freiheiten bei Personal und Gehältern die schwierige Phase auf der Karibikinsel überstehen will.
Meliá Hotels International plant einen deutlichen Ausbau seines weltweiten Portfolios. Bis Ende 2027 soll die Zahl der Hotels von derzeit 383 auf 466 steigen. Konzernchef Gabriel Escarrer (Foto) kündigte an, dass Meliá bereits Ende 2026 die Schwelle von 400 Häusern überschreiten werde.
Meliá Hotels International baut die Präsenz an der Costa del Sol aus. Ab März 2026 betreibt die Hotelgruppe das Holiday World Resort in Benalmádena unter der Marke "Affiliated by Meliá". Zum familienfreundlichen Komplex mit 864 Zimmern zählen drei Vier-Sterne-Hotels und Premium-Apartments. Trvl Counter
Die Meliá Hotels expandieren nach Honduras und übernehmen ab Dezember das Meliá Luna Resort & Beach Club auf der Karibikinsel Roatan. Das Vier-Sterne-Haus mit 127 Zimmern liegt in einer halbmondförmigen Bucht im Süden der Insel und ist mit Restaurant sowie Bars ausgestattet. Auch eine Tauchbasis gehört zur Anlage; das Hausriff ist Teil des Mesoamerikanischen Barriere-Riffs und liegt direkt vor dem Resort. Touristik Aktuell
Meliá Hotels hat im ersten Halbjahr 2025 einen Gewinn von 88,5 Millionen Euro erzielt – ein Plus von über 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 3,2 Prozent auf 991,1 Millionen Euro. Treiber waren starke Ergebnisse auf den Inseln Spaniens sowie im US-Markt. Dagegen blieb das Geschäft in Deutschland hinter den Erwartungen zurück.
Die spanische Hotelkette Meliá ist mit einem Umsatzplus ins Jahr gestartet und plant bis Jahresende mindestens 25 neue Häuser. Der Gewinn hat sich im ersten Quartal fast verdoppelt, obwohl Ostern diesmal im April lag. In Spanien läuft das Geschäft besonders gut, in Kuba hingegen schwächer. International setzt Meliá auf Expansion – von Asien bis Südamerika.
Nach einem erfolgreichen Jahr plant die spanische Hotelkette Meliá in diesem und im nächsten Jahr die Eröffnung von 70 weiteren Hotels mit rund 12.000 Zimmern. Konkurrent Barceló will 2025 für den Kauf, die Renovierung und die Neupositionierung von Hotels 400 Millionen Euro ausgeben, plant aber insgesamt vorsichtiger.
Der Hotelkonzern Meliá plant für das kommende Jahr 15 Neueröffnungen. Zu den Wachstumsregionen sollen Vietnam, Italien, Spanien, Argentinien und der Nahe Osten gehören.