Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich weiter intensiv auf den Tourismus aus. Reiseveranstalter sagen Programme ab, Airlines setzen Verbindungen aus und organisieren gemeinsam mit Behörden Rückholaktionen für Reisende.
Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich weiter intensiv auf den Tourismus aus. Reiseveranstalter sagen Programme ab, Airlines setzen Verbindungen aus und organisieren gemeinsam mit Behörden Rückholaktionen für Reisende.
Um dem Iran-Krieg zu entkommen, erleben Touristen stressige Stunden. Hunderte warten in Notunterkünften auf den Botschaftsaufruf für die Busreise nach Maskat im Oman. Kranke, Schwangere und Kinder haben Vorrang, der Trip dauert 30 Stunden bis nach Frankfurt. Viele Reisende fühlen sich von ihren Veranstaltern alleingelassen, während sie auf die Evakuierung hoffen, um endlich nach Deutschland zurückkehren zu können. Tagesschau
Der Konflikt mit Iran bringt den Reiseverkehr im Nahen Osten weiter durcheinander. Mehrere Veranstalter haben Reisen abgesagt, bieten kostenlose Umbuchungen an und organisieren Rückholflüge. Dertour bringt Gäste mit Sonderflügen aus der Region zurück. Auch TUI arbeitet an Rückholverbindungen, zudem können erste Kreuzfahrtgäste die Heimreise antreten.
Der Konflikt mit Iran bringt den Reiseverkehr im Nahen Osten weiter durcheinander. Mehrere Veranstalter haben Reisen abgesagt, bieten kostenlose Umbuchungen an und organisieren Rückholflüge. Dertour bringt Gäste mit Sonderflügen aus der Region zurück. Auch TUI arbeitet an Rückholverbindungen, zudem können erste Kreuzfahrtgäste die Heimreise antreten.
Auf der ITB ist der Krieg mit dem Iran nicht nur das beherrschende Thema, sondern die Auswirkungen des Konflikts am Golf sind in vielen Messehallen auch direkt sichtbar. In der Halle "Middle East" bleiben viele Stände weitgehend leer, da zahlreiche Delegationen nicht anreisen konnten. Auch die Destination Dubai ist nur minimal vertreten. Israel sagte seine Teilnahme ab, der Messestand ist unbesetzt. Welt
Der Iran-Krieg blockiert weiter den Luftverkehr am Golf. Der Luftraum über Katar, Bahrein, Kuwait und dem Irak bleibt geschlossen. Über Saudi-Arabien und dem Oman wird geflogen und auch aus den Emiraten starten vereinzelt Jets, um gestrandete Passagiere nach Hause zu bringen. Condor startet im Auftrag des Auswärtigen Amts Rückholflüge aus dem Oman.
Die gestiegenen Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs verschärfen die wirtschaftliche Lage ambulanter Pflegedienste, so der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (BAD) und verweist auf Zahlen des ADAC. Super E10 kostet jetzt 1,84 Euro, Diesel 1,82 Euro pro Liter – so viel wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Der Verband warnt vor massiven Mehrbelastungen und fordert eine befristete Senkung der Energiesteuer.
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich aus, berichtet die Tagesschau. Israel und die USA greifen erneut Ziele im Iran an, darunter nach israelischen Angaben den Sitz des Staatsrundfunks Irib in Teheran. Auch Beirut wird laut Nachrichtendiensten bombardiert. Die US-Botschaften in Riad und Kuwait sind von Drohnen getroffen worden, mit begrenztem Schaden, berichtet das Militär. Weitere Explosionen wurden laut AFP aus Teheran gemeldet. Tagesschau
Außenminister Johann Wadephul (Foto) irritiert die Branche: Sein Ministerium habe seit Wochen gewarnt, dass sich die Situation am Golf verschärfe, sagte er in der TV-Sendung Caren Miosga. Doch eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amts gibt es erst seit Samstag. Zusammen mit Lufthansa plant Wadephul nun Evakuierungsflüge, um gestrandete Deutsche nach Hause zu holen.
Das Steigenberger Camp de Mar auf Mallorca weist Vorwürfe zurück, es gebe Verbindungen zum iranischen Banker Ali Ansari. Nach einem entsprechenden Bericht der Financial Times sperrten Booking und Expedia das Resort für Buchungen. Reservierungen seien ohne Zustimmung storniert worden. Das Hotel spricht von erheblichem wirtschaftlichem Schaden und verweist auf ein reines Pachtverhältnis. Mallorca Magazin