WM-Boom in den USA bleibt hinter den Prognosen zurück
Die Fußball-WM 2026 sollte dem US-Inbound-Tourismus und der Hotellerie einen kräftigen Schub geben. Doch nach Informationen des US-Portals Skift bleiben internationale Besucherzahlen und Buchungen bislang hinter den Erwartungen zurück. Hohe Ticketpreise, teure Mobilität und Unsicherheit bei Einreiseregeln bremsen die Nachfrage.
iStock alphaspirit
Die Tourismusindustrie der Vereinigten Staaten hatten sich von der bevorstehenden Fußball-WM offenbar mehr versprochen als sie nach aktuellem Stand bringt
Die USA hatten auf einen deutlichen Tourismuseffekt durch die Fußball-WM gesetzt. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli in 16 Gastgeberstädten in den USA, Mexiko und Kanada statt. Doch der erwartete Andrang internationaler Fans fällt nach Angaben des Touristikportals Skift (Abo) schwächer aus als geplant.
Stattdessen prägten vor allem inländische Reisende die Nachfrage, heißt es. Das helfe zwar den Buchungszahlen, ersetze aber nicht den erhofften Effekt bei internationalen Gästen. Diese gelten für Hotels, Gastgeber und Destinationen als besonders wichtig, weil sie oft länger bleiben und mehrere Städte besuchen.
Nicht alle Gastgeberstädte stehen gleich da. Miami und Atlanta verzeichnen laut Skift eine starke Nachfrage. Viele andere Märkte blieben dagegen hinter den Prognosen zurück. Die Branche setzt nun auf kurzfristige Buchungen, um Auslastung und wirtschaftlichen Effekt zu verbessern. Der WM-Effekt ist damit nicht ausgeblieben, fällt aber ungleich aus.
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