26. Juli 2021 | 21:32 Uhr
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USA halten am Einreiseverbot für EU-Bürger fest

Wegen der Delta-Variante des Coronavirus werde man die bestehenden Reisebeschränkungen an dieser Stelle beibehalten, erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Montag. Die Hoffnungen von Wirtschaft und Touristik auf eine baldige Öffnung sind damit Makulatur.

USA New York Freiheitsstatue Kulisse Manhattan Foto iStock upthebanner.jpg

Bis Touristen aus Europa in die USA reisen dürfen, wird es noch dauern

Für die Touristik sind die Vereinigten Staaten normalerweise das wichtigste Fernreiseziel. Auch Airlines wie Lufthansa erzielen einen erheblichen Teil ihrer Einkünfte im Transatlantik-Verkehr. Um so enttäuschender sind die jüngsten Nachrichten, über die die Nachrichtenagentur „DPA“ zuerst berichtete. Die EU hatte ihre Mitgliedsstaaten bereits im vergangenen Monat aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den Vereinigten Staaten nach und nach aufzuheben. Deutschland hatte anschließend Einreisen, unter anderem aus den USA, zu allen zulässigen Aufenthaltszwecken einschließlich Tourismus wieder erlaubt.

Dass die USA im Gegenzug ihre Einschränkungen für Reisende aus der EU nicht lockerten, sorgte für Kritik. Die Einreise aus dem Schengen-Raum ist für Nicht-US-Bürger meist nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Juli in Washington war zunächst Hoffnung auf Bewegung bei den Einreiserichtlinien aufgekeimt. US-Präsident Joe Biden hatte erklärt, man werde sich in den kommenden Tagen mit dem Thema befassen. Nun dürfte sich eine Öffnung der USA für Reisende aus Europa weiter verzögern.

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