26. März 2026 | 19:08 Uhr
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Schweizer Campingplätze wegen Naturgefahren geschlossen

Die Baukommission des Wallis hat für 13 Campingplätze die Schließung wegen Naturgefahren angeordnet, berichtet das Newsportal HTR. Campings Valais Wallis und der Verband Swisscamps verlangen eine Aufhebung des Bescheids und eine standortspezifische Neubewertung sowie eine Strategie für Schutzbauten. Die Risiken seien seit Jahren bekannt, entgegnet der Kanton.

Camping

Im Schweizer Kanton Wallis wurde die Schließung von 13 Campingplätzen wegen Naturgefahren wie Erdrutschen, Steinschlag und Ufererosion angeordnet

Auf Nachfrage des Portals 20 Minuten teilte der Kanton mit, dass sich die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Naturgefahren und Gefährdungssituationen geändert hätten. Konkret sind damit Erdrutsche, Steinschlag und Ufererosion gemeint.

Die Nachricht kam nicht überraschend

Am Freitag, dem 13. März erhielten 13 Betreiber von Campingplätzen im Schweizer Kanton Wallis die Anordnung der kantonalen Baukommission des Wallis, ihre Plätze sofort zu schließen. Die Betreiber und die Verbände Campings Valais Wallis und der Verband Swisscamps laufen Sturm gegen die Maßnahme. Doch überraschend kam die Nachricht für die Campingplätze nicht. Staatsrat Franz Ruppen von der Partei SVP hatte die Betreiber und Gemeinden bereits im Dezember informiert, berichtet das Portal 20 Minuten.

Warnungen gab es seit langem

Bereits 2020, 2024 und 2025 habe es Briefe an die Betreiber und Gemeinden gegeben. Es wurde auch explizit auf Naturgefahren hingewiesen und dass die Situation ein schnelles Handeln erfordere, "da Menschenleben bedroht sein können". Der Rechtsdienst des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt des Kanton Wallis sagt zur Anordnung der Schließungen: "Angesichts der Untätigkeit der Betreiber und der zunehmenden Gefährdung konnte sich der Kanton nicht länger auf Erinnerungsschreiben beschränken."

Beschwerde vor Gericht

Laut Campings Valais Wallis sind von den 13 betroffenen Anlagen inzwischen fünf dauerhaft geschlossen. Zwei weitere verhandeln derzeit mit dem Kanton über mögliche Schutzmaßnahmen. Für sechs Anlagen steht eine sofortige Schließung im Raum. Mehrere Betreiber haben dagegen Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht, berichtet HTR.

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