18. Juli 2022 | 23:10 Uhr
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Vertriebsklima trübt sich im Juli ein

Erstmals in diesem Jahr sinkt die Stimmung im Vertrieb laut dem touristischen Vertriebsklima-Index der Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner und pendelt sich auf dem Niveau von Februar 2022 ein. Insbesondere die Erwartungen an die Zukunft werden pessimistischer bewertet als noch in den Vormonaten.

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Die Einschätzungen der Reisebüros sind im Juli pessimistischer geworden

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Nach dem sprunghaft positiven Anstieg in der Bewertung der aktuellen Lage im letzten Monat, ist die Entwicklung im Juli nun wieder rückläufig (Juli: 55%; Juni: 65%). Zwar wird die aktuelle Lage beim Vertrieb von Reiseleistungen von der Mehrheit weiterhin als gut bewertet, aber der Anteil der teilnehmenden Reisebüros, der die Lage nur als befriedigend einschätzt, ist wieder auf 39 Prozent gestiegen (Vormonat: 28%).

Auch der Verkauf von Reiseleistungen im Vergleich zum Vorjahr wird im Juli wieder etwas negativer bewertet. Der größte Unterschied im Vergleich zum Vormonat ist bei der Einschätzung der Nachfrage nach Reiseleistungen in den nächsten sechs Monaten zu erkennen. Nur noch knapp die Hälfte der teilnehmenden Reisebüros gibt an, dass die Nachfrage im nächsten halben Jahr steigen wird (Vormonat: 75%). 38 Prozent gehen davon aus, dass die Nachfrage gleichbleiben wird, das sind 14 Prozentpunkte mehr als im Juni. Außerdem ist ein deutlicher Anstieg bei denjenigen zu erkennen, die von einer sinkenden Nachfrage ausgehen (13%; Vormonat: 2%).

Nachdem die Erwartungen an die Ertragssituation im nächsten halben Jahr bereits im Vormonat zurückgegangen sind, setzt sich diese Tendenz im Juli fort. Nur noch knapp die Hälfte aller Teilnehmer (47%) geht von einer Verbesserung aus (Vormonat: 65%), wobei jeweils die Anteile derjenigen steigen die von einer Verschlechterung (8 Prozentpunkte) oder einer identischen Ertragssituation ausgehen (11 Prozentpunkte).

Im Juli 2022 nahmen 113 Reisebüros an der Befragung teil.

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