5. August 2021 | 21:10 Uhr
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Reisebüroumsätze erhalten im Juli kräftigen Dämpfer

Der fakturierte Gesamtumsatz der im Tats-Reisebürospiegel erfassten Agenturen stieg im Juli verglichen mit dem katastrophalen Vorjahresmonat um 106 Prozent an. Beim abgerechneten touristischen Umsatz waren es 79 Prozent. Allerdings lag der fakturierte Gesamtumsatz damit im Juli immer noch um 69 Prozent unter dem Wert von 2019.

Flugzeug beim Start

Auch die Umsätze mit Flugtickets haben in Reisebüros wieder angezogen, liegen aber noch weit unter Vor-Pandemie-Niveau

Damit ist die Erholungskurve im Juli deutlich abgeflacht; vor allem im Bereich Touristik. Denn im Juni hatten die Backoffice-Spezialisten den Reisebüros beim touristischen Umsatz noch ein Plus von 127 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat attestiert; nun sind es nur noch 79. 

Dabei stiegen die Erlöse aus Kreuzfahrten zwar im Jahresvergleich um 198 Prozent, lagen aber immer noch um knapp 70 Prozent unter denen von 2019. Die Einahmen aus dem Flugverkehr kletterten gegenüber Juli 2020 um 269 Prozent, lagen aber um 77 Prozent unter denen von 2019.

Der kumulierte fakturierte Reisebüroumsatz liegt um 83 Prozent unter dem des Jahres 2019 und auch gegenüber dem des vergangenen Jahres mit 43 Prozent im Minus. Dabei ist freilich zu beachten, dass der Corona-Effekt im vergangenen Jahr erst im März einsetzte. Nach Sparten zeigt sich gegenüber 2020 folgendes Bild: Touristik minus 46 Prozent, Flugverkehr minus 48 Prozent und die sonstigen Umsätze minus 20 Prozent.

Um nicht nur Pandemie-Kennzahlen miteinander zu vergleichen, stellt der Tats-Reisebürospiegel in der Juli-Ausgabe erstmals auch alle Kennzahlen aus drei Jahren in Relation, 2021 zu 2020 zu 2019. Tats ist ein Backoffice-Dienstleister der Tourismusbranche. Für den monatlichen Reisebürospiegel werden die Buchungs- und Buchhaltungsdaten von rund 2.500 angeschlossenen Reisebüros erfasst.

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