20. August 2019 | 07:00 Uhr
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Fosun sieht Hindernisse für Thomas-Cook-Rettung

Es könne sein, dass die Fosun Tourism Group nicht an der Rekapitalisierung des Reisekonzerns, an dem sie 18 Prozent hält, teilnehmen werde, erklärte das Unternehmen am Montag. Mehrere Akteure hätten ihre "eigenen Prioritäten". Die Übernahme von Thomas Cook stoße auf "viele Schwierigkeiten".

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Gegenüber der japanischen Tageszeitung "Nikkei Asian Review" sagte CEO Qian Jinnong, die Übernahme der Mehrheit an Thomas Cook stoße auf „Hürden“, im Anschluss an die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen. "Wie jeder Merger oder Zukauf beinhaltet die Akquisition von Thomas Cook viele Schwierigkeiten", so der Chef der Touristiksparte von Fosun, zu der auch Club Med gehört. Man höre genau zu und verhandele mit unterschiedlichen Parteien.

Der Mitte Juli angekündigte Rettungsplan mit Fosun sieht vor, dass der Konzern eine Mehrheit an der Veranstalter- und Hotelsparte von Thomas Cook sowie eine größere Minderheitsbeteiligung am Airline-Geschäft übernimmt. Zudem sollen mehrere Gläubigerbanken ihre Forderungen in Anteile an Thomas Cook umwandeln. Es gebe einige langfristigen Prinzipien für Investitionen, die man nicht aufgeben werde, wird Qian Jinnong zitiert. Der Brexit sei aber kein Faktor, der die Verhandlungen belaste.

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