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21. September 2020 | 07:00 Uhr
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Brancheninitiative "One Voice" will für faire Deals sorgen

Der Name ist Programm: Unter "One Voice" wollen kleine und mittelständische Veranstalter ihre Interessen bündeln und mit einer Stimme sprechen. Ziel ist es, "Fair Deals" auszuhandeln, die gleichermaßen die Interessen von Veranstaltern und Reisebüros berücksichtigen.

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Neben den Initiatoren Christiane Blaeser und Berend Rieckmann sind rund 60 Veranstalter sowie der ASR, das Forum anders Reisen, die Kooperation AER und der Verband Internet Reise Vertrieb (VIR) mit an Bord. Beim Kick-Off-Meeting am 17. September in Frankfurt standen die Themen Provision, Servicegebühren, Kommunikation, Kundendaten, Versicherungen und Stornos im Mittelpunkt, berichtet "Travel Talk".

Knackpunkt bei den Provisionen ist weniger deren Höhe, sondern vielmehr der Zeitpunkt der Zahlung. Hier traten die unterschiedlichen Interessen zwischen Veranstaltern und Agenturen offen zu Tage. "Wir haben aufgrund unserer hohen Vorauszahlungen an die Leistungsträger gar nicht die finanzielle Möglichkeit, Provisionen direkt nach der Buchung zu zahlen. Dazu sind wir einfach zu klein", sagt Manuela Wagner von Canada Dream Tours.

Auch bei den Stornos liegen die Interessen auseinander: Reisebüros plädieren für eine Provision, weil sie ihre Leistung erbracht haben. Veranstalter verweisen hingegen auf den kompletten Umsatzausfall. Beide Seiten waren sich einig, die Kunden in Fällen höherer Gewalt mit in die Pflicht nehmen zu wollen.

Christiane Blaeser weist darauf hin, dass "One Voice" keine Soloveranstaltung werden soll. Man suche die Zusammenarbeit etwa mit der Initiative "Brain" von Aron Stiefvater oder dem Projekt "Vision Touristik Neustart" von Kurt Koch.

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