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26. Juni 2019 | 07:00 Uhr
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Bahn legt bei Provision ein bisschen was drauf

Für DB-Agenturen mit einem starken Fernverkehrsgeschäft ist künftig eine Provision von bis zu zehn Prozent erreichbar, ein Prozent mehr als bisher. Neben einer umsatzabhängigen Staffelprovision von maximal sechs Prozent gewährt die Bahn einen Bonus von vier Prozent – wenn die Agentur auf ein Serviceentgelt verzichtet.

Bahn ICE 3 Foto iStock huettenhoelscher

Der Verkauf von ICE & Co. soll sich für DB-Reisebüros künftig noch mehr lohnen.

Die neuen Vertriebskonditionen für die rund 2.000 DB-Agenturen gelten ab 1. Januar 2020 für drei Jahre. Die bisherigen Bausteine Grundprovision und Einnahmebonus werden zusammengeführt. Zukünftig gibt es eine gestaffelte Provision mit neuen Einnahmegrenzen und Provisionsstufen von ein bis sechs Prozent. Den Höchstsatz gibt es aber erst am 70.000 Euro Fahrkartenumsatz pro Monat.

Darüber hinaus führt die Bahn für etwa 900 "relevante Bahnhöfe" das Incentive Fernverkehr in Höhe von vier Prozent ein, das allerdings an besondere Bedingungen geknüpft ist und einer separaten Vereinbarung bedarf. Dabei verpflichtet sich die Agentur, bei Privatreisenden auf Servicegebühren zu verzichten und bestimmte Service- und Beratungsleistungen zu erbringen.

Im Nahverkehr gibt es zukünftig einheitlich 9,5 Prozent Provision für die als „Service-Partner Nahverkehr“ eingestuften Präsenzagenturen. „Für rund ein Drittel der entsprechenden Agenturen bedeutet der einheitliche Satz ein Provisionsplus. Damit honorieren wir die gute Leistung unserer Agenturpartner im Nahverkehr“, sagt Anja Müller, Leiterin personenbedienter Vertrieb.

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