Mit KLM über Amsterdam direkt nach Curaçao
Wer die südkaribische Insel Curaçao ansteuert, profitiert von einer sehr guten Anbindung mit ganzjährig täglichen Flügen. Allen voran mit KLM über den Drehkreuz-Flughafen Amsterdam Schiphol. Abgestimmte Zubringer gibt es von insgesamt neun Flughäfen in Deutschland. Was Reisende zu Flügen, Einreiseregeln und Gesundheitsvorsorge wissen sollten.
KLM Royal Dutch Airlines
Mit einer Boeing 787-10 von KLM geht es von Amsterdam Schiphol direkt nach Curaçao
KLM bedient die Strecke Amsterdam–Curaçao ganzjährig mit täglichen Nonstopflügen. Die reine Flugzeit beträgt knapp zehn Stunden. Zu nachfragestarken Reisezeiten – etwa rund um Weihnachten – setzt KLM im Winterflugplan zusätzliche Flieger ein. Auf der Langstrecke kommen Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER, Boeing 777-300ER oder Boeing 787-10 zum Einsatz.
Die Anreise nach Amsterdam ist aus Deutschland ab neun Flughäfen möglich: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart sind mit dem KLM-Hub verbunden. Der Umstieg am Flughafen Schiphol gilt als besonders unkompliziert und einfach. Ein Großteil der KLM-Crewmitglieder spricht Deutsch.
KLM mit täglichen Verbindungen und drei Reiseklassen
An Bord der KLM-Maschinen stehen grundsätzlich drei Reiseklassen zur Wahl: Economy Class, Premium Comfort und World Business Class. In allen Klassen sind Verpflegung und ein Entertainment-Programm im Preis enthalten.
In der World Business Class bietet KLM Full-Flat-Sitze mit bis zu 2,07 Metern Länge. Mit ihrer 1-2-1-Bestuhlung bietet sie direktem Gangzugang von jedem Sitz aus. Die Premium Comfort Class verfügt über breitere Sitze mit mehr Beinfreiheit, einer Neigung bis 128 Grad sowie Fußstütze und größeren Bildschirmen. Hinzu kommen bei Abflug der SkyPriority-Service und eine höhere Freigepäckmenge im Standard- und Flex-Tarif. In der Economy Class sind ergonomische Sitze, kostenfreies Catering und ein umfangreiches Entertainment-Programm enthalten. Optional lässt sich ein Economy Comfort-Platz in den vordersten Reihen der Economy Class mit zehn Zentimetern zusätzlicher Beinfreiheit und größerem Neigungswinkel der Rückenlehne hinzubuchen.
Neben der KLM-Verbindung über Amsterdam startet Corendon Airlines ab dem 14. Dezember 2026 eine saisonale Nonstop-Langstrecke von Düsseldorf nach Curaçao. Die Strecke wird dreimal pro Woche bedient. Zum Einsatz kommt ein von World2Fly geleaseter Airbus A330-300 mit 285 Sitzen in drei Klassen: 30 Plätze in der Business Class, 16 in der Economy Plus und 239 in der Economy. Crew und Betrieb übernimmt World2Fly, der Flieger wird in Düsseldorf stationiert.
Der Reisepass ist Pflicht, ein Visum ist nicht erforderlich
Curaçao gehört zum Königreich der Niederlande, liegt aber außerhalb des Schengen-Raums. Für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen ist laut den offiziellen Bestimmungen kein Visum erforderlich. Zwingend notwendig ist jedoch ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Zusätzlich müssen Reisende innerhalb von sieben Tagen vor Abflug eine digitale Einreisekarte (ED-Card) online ausfüllen.
Gesundheit und medizinische Versorgung vor Ort
Pflichtimpfungen gibt es für Curaçao nicht. Allerdings kann temporär ein geringes Risiko für Denguefieber bestehen; vereinzelt können auch Chikungunya oder Zika auftreten. Reisenden wird empfohlen, tagsüber und abends konsequent Mückenschutzmittel zu verwenden. Das Leitungswasser auf der Insel gilt als qualitativ hochwertig und ist in der Regel bedenkenlos trinkbar. Die medizinische Versorgung wird für karibische Verhältnisse als gut eingestuft. Es gibt moderne Krankenhäuser und gut ausgebildete Fachärzte.
Mehr über die Karibikinsel erfahren Sie mit unserer Themenwoche Curaçao auf Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.