9. November 2020 | 07:00 Uhr
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Kleine Länderkunde Costa Rica (Teil 2)

Wilde Küstenstreifen, Beachlife und Vulkane: Costa Ricas Pazifikküste und der Norden bieten Naturerlebnisse im Überfluss. Neben einer ungebändigten Flora und Fauna warten auch spannende Aktivitäten, wie Canopy- oder Hängebrückentouren auf Abenteuerlustige.

Costa Rica Vulkan Arenal

Der Arenal ist wegen seiner fast perfekten Kegelform berühmt

Die Osa-Halbinsel gilt als Geheimtipp für Entdecker, Abenteurer und Naturliebhaber. Die Region wartet mit einzigartigen Nationalparks wie Corcovado und Piedras Blancas mit bislang ansatzweise erforschten Ökosystemen sowie unberührten Strandbuchten auf. Kulturinteressierte können verschiedene Projekte zum Austausch mit lokalen Gemeinden und indigenen Bevölkerungsgruppen besuchen. Der Nationalpark Corcovado gilt als der wildeste und biologisch intensivste Nationalpark des Landes und Epizentrum der Artenvielfalt Costa Ricas. Zu den besten Spots für die Walbeobachtung zählt der Marino Ballena Nationalpark, dessen Form einer Walflosse gleicht.

Das idyllische Bergnebelwaldgebiet San Gerardo de Dota steht vor allem bei Vogelbeobachtern und Naturliebhabern hoch im Kurs. Der Göttervogel, der Quetzal, lässt sich hier besonders gut beobachten. Hier fließt auch der Río Savegre, der als sauberster Fluss Zentralamerikas gilt. Der Nationalpark Chirripó im Talamanca Gebirge ist benannt nach dem höchsten Gipfel des Landes, dem Chirripó – die Besteigung ist ein Highlight für Aktive und Gipfelstürmer.

Nord- & Zentralpazifikküste: Beachlife

Die Region Guanacaste zusammen mit der Halbinsel Nicoya gilt als Sonnenstube Costa Ricas: Sie ist bekannt als Geburtsort tausender Schildkröten und zahlreicher Traumstrände. Neben unberührten Postkartenstränden und renommierten Yogazentren finden Besucher hier auch Unterkünfte für jedes Budget. Auch einige der begehrtesten Surfer-Hotspots des Landes befinden sich hier.

Der Nationalpark Manuel Antonio bietet imposante weiße Sandstrände, ein Dutzend kleiner Inseln, tiefblaues Meer und einen beeindruckenden Regenwald mit üppiger Tropenvegetation. Er beherbergt zudem die größte Population der Totenkopfaffen. Im Norden der Halbinsel rund um den Golf von Papagayo finden sich zahlreiche Luxus-Unterkünfte und internationale Hotelketten.

Der Norden: Nebelwälder & Vulkane

Der Nebelwald Monteverde inmitten der Cordillera de Tilarán in etwa 1.500 Metern Höhe ist ein Eldorado für Naturliebhaber und ideal für eine Canopy- oder Hängebrückentour in luftiger Höhe. Während einer interaktiven Kaffeetour erfahren Interessierte in dieser Gegend alles rund um die Produktion des begehrten Heißgetränks.

Der Vulkan Arenal ist vor allem für seine fast perfekte Kegelform bekannt und gilt als Paradies für Outdoor-Aktivitäten: Zipline-Parks, Hängebrücken, Wasserfälle, Wandermöglichkeiten, Wassersport im Arenal-See oder Wellness-Thermalquellen. Der Nationalpark Volcán Tenorio birgt wohl eines der magischsten Geheimnisse Costa Ricas: Den türkisfarben leuchtenden Río Celeste und seinem spektakulären Wasserfall.

Natur in ihrer schönsten Form ist der Nationalpark Rincón de la Vieja. Die savannenähnliche Vegetation sowie der tropische Trockenwald bieten Naturliebhabern heiße Quellen, zahlreiche Sportangebote sowie Wanderwege. Im Kanton Sarapiquí befindet sich ein Bereich des berühmten Nationalparks Braulio Carrillo. Nördlich der zentralen Bergkette liegt das fruchtbare und landwirtschaftlich geprägte Flachland. Der Río Sarapiquí mit dem kleinen Flusshafen Puerto Viejo de Sarapiquí ist ideal für Bootsfahren Richtung Norden zum Grenzfluss Río San Juan. Ganz im Norden gilt das Naturschutzgebiet Caño Negro als weiterer Geheimtipp.

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