8. November 2021 | 07:00 Uhr
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Die Cayman Islands sind ein Tauchreiseziel von Weltklasse

Mit 365 Tauchspots sind die Cayman Islands eines der größten und vielseitigsten Tauchreviere der Karibik. Die Bedingungen sind hervorragend: kristallklares Wasser, Sichtweiten von über 30 Meter, farbenprächtige Korallenriffe, gewaltige Steilwände mit Höhlen, Tunneln und Dächern und verwunschenen Wracks.

Cayman Islands Tauchen Fischschwarm Foto Cayman Islands Department of Tourism

Die Steilwände rund um die Cayman Islands sind einer der begehrtesten Tauchspots der Karibik

Reisebüros können die Cayman Islands als Tauchdestination getrost jedem Unterwasser-Fan empfehlen, denn ein Großteil der Tauchspots rund um die Inseln sind für Anfänger und Profis geeignet. Einige Stellen können sogar vom Ufer aus erreicht werden, die meisten anderen werden mit Booten angesteuert.

Als Gipfelplateau eines unterseeischen Gebirges lassen sich auf Grand Cayman in allen vier Himmelsrichtungen atemberaubende Steilwände finden. Dieser vertikale Lebensraum ist mit Vasen-, Röhren- und Elefantenohrenschwämmen in allen Farben überwuchert und lockt zahlreiche Lebewesen an. Beim Tauchen an der Steilwand entlang begegnen einem kleinere Riff-Fische, Schwärme von silbernen Ährenfischen, Muränen in ihren Höhlen und eindrucksvolle große Raubfische wie Tarpune, Barrakudas und schwarze Zackenbarsche. Auch Schildkröten und gefleckte Adlerrochen, selbst Hammerhaie lassen sich dort antreffen.

Die beiden Schwesterinseln Little Cayman und Cayman Brac sollten sich Taucher nicht entgehen lassen. Ihre Steilwände stehen denen vor Grand Cayman in nichts nach. Einer der bekanntesten Tauchspots auf Little Cayman ist die Bloody Bay Wall, die im gleichnamigen Marinepark liegt.

Ein absolutes Muss auf den Cayman Islands ist das Wracktauchen. Ziele vor Grand Cayman aus sind die Oro Verde, ein 1980 gesunkenes Spionage- und Frachtschiff, die Doc Poulsen, ein Kabelleger, und die USS Kittiwake, ein Schiff der US-Küstenwache. Vor Cayman Brac liegt das wohl berühmteste Schiffswrack der Inseln, der 100 Meter lange „Russische Zerstörer Nr. 365“; er wurde zu Ehren des Lokalpolitiker und Tauchenthusiasten in „Captain Keith Tibbets“ umbenannt. All diese Wracks sind inzwischen stark bewachsen und Heimat einer einzigartigen Unterwasserwelt aus Korallen, Schwämmen und Fischen.

Zahlreiche Tauchbasen mit modernem Equipment stehen zur Verfügung. Pro Tauchtag werden bis zu fünf Tauchgänge angeboten. Ebenso sind Tauchsafaris im Angebot, die die schönsten Tauchspots aller drei Inseln ansteuern. Bei der Kölner Repräsentanz Get It Across können Reisebüros einen englischsprachigen Dive Guide anfordern.

Mehr über das kleine Land in der Karibik erfahren Sie mit unserer Themenwoche Cayman Islands auf Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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