Condor-Kunden können künftig mehr Gepäck mitnehmen
Condor ändert die Gepäckregeln in zwei Schritten. An sofort dürfen Handgepäckstücke 55 mal 40 mal 23 Zentimeter groß sein, auch die kleine Tasche wird größer. Ab 1. Mai 2027 steigt die Freigepäckgrenze in der Economy auf 23 Kilo, in der Premium Economy auf 32 Kilo und in der Business Class auf zwei Gepäckstücke à 32 Kilo.
Condor
Condor lässt ab sofort mehr Handgepäck und im kommenden Jahr mehr aufgegebenes Gepäck zu
Condor vereinfacht ihre Gepäckregeln und erhöht die erlaubten Maße für Handgepäck. Für Handgepäckstücke gilt nun ein Standard von 55 mal 40 mal 23 Zentimetern. Bislang lag die Tiefe bei 20 Zentimetern. Auch die kleine Tasche, die in jedem Tarif enthalten ist, darf künftig größer ausfallen. Sie kann ab Mai 2026 bis zu 40 mal 30 mal 15 Zentimeter messen. Bisher waren 40 mal 30 mal 10 Zentimeter erlaubt. Die Tasche ist auch im Basistarif Economy Zero enthalten.
Condor stellt die Änderung als Teil einer breiteren Vereinheitlichung dar. Künftig sollen die Gepäckregeln nicht mehr vom Zielgebiet abhängen, sondern im gesamten Streckennetz gelten.
Mehr Gewicht beim Aufgabegepäck
Ein Jahr später folgt eine Anpassung beim Aufgabegepäck. Ab Mai 2027 ist in den entsprechenden Economy-Tarifen ein Gepäckstück mit 23 Kilogramm enthalten. Bislang sind es 20 Kilogramm.
In der Premium Economy steigt das Freigepäck auf ein Gepäckstück mit 32 Kilogramm. Bisher liegt die Grenze bei 25 Kilogramm. In der Business Class erhöht Condor das Freigepäck auf zwei Gepäckstücke à 32 Kilogramm pro Person. Aktuell sind dort 30 Kilogramm vorgesehen.
Anpassung an Partnerairlines
Condor begründet die neuen Gepäckregeln mit ihrer Entwicklung zur Netzwerkairline. Das Unternehmen verweist auf das eigene City-Netz und internationale Partnerairlines. „Durch unsere Weiterentwicklung vom reinen Ferienflieger hin zu einer Netzwerkairline mit eigenem City-Netz und internationalen Partnerairlines, ist die Angleichung unserer Gepäckrichtlinien an internationale Standards der nächste logische Schritt“, sagt COO Christian Schmitt. Die einheitlichen Regeln sollen vor allem Umsteigeverbindungen erleichtern. Condor erwartet weniger Komplexität bei Kombinationen mit Flügen von Partnerairlines. Auch Check-in-Prozesse und die Vergleichbarkeit der Angebote sollen dadurch klarer werden.
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