Zoff um beliebten Surfspot in Cabarete
Die "Playa El Encuentro" westlich der Ortschaft Cabarets in der Dominikanischen Republik erfreut sich bei Windsurfern, Kitesurfen und Wellenreitern großer Beliebtheit. An 265 Tagen im Jahr herrscht dort der richtige Wellengang zum Surfen. Doch nach Meldungen des dominikanischen Nachrichtenportals "Almomento" ist das Surferidyll akut bedroht. Am 26. Juli räumte demnach eine Sondereinheit von Polizei und Militär, den Strandabschnitt mit schwerem Baugerät und machten dabei mehrere kleinere Surfschulen dem Erdboden gleich. Zudem sperrte sie den Zugang zu dem Strand. Beauftragt worden sei sie von der Investmentfirma „Calla & Mesa“. Nach Informationen der Zeitung gehört dem Unternehmen ein angrenzender Strandabschnitt.
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Vor Ort erhob sich ein Aufschrei gegen die Aktion, die dem Vernehmen nach ohne das Wissen der lokalenBehörden stattgefunden haben soll. "Almomento" zitiert den Präsidenten der Umweltschutzorganisation Asoprocaso, Michel Gay-Crosier, der versichert, dass es sich um einen öffentlichen Strand handele, und auch der Weg dorthin sei in öffentlichem Besitz. Doch die widerrechtliche Aneignung öffentlicher Territorien habe in Cabarets schon fast Tradition. Bereits mehrfach seien öffentliche Zugänge in der Vergangenheit zu Gunsten von Privatanlegern gesperrt worden.
Der Senator der Provinz Puerto Plata, Jose Ignacio Paliza, habe sich ebenfalls alarmiert gezeigt, berichtet das Blatt. Er habe erklärt, er besitze Bildmaterial von dem Vorfall und werde sich dafür einsetzen, dass die örtlichen Behörden den Strand wieder frei zugänglich machten. Ohne die „öffentliche Nutzbarkeit der berühmten "Playa El Encuentro" drohe dem Tourismus in der Region schwerer Schaden.