Waldbrände auf Teneriffa wüten wieder
Erneut sind auf der Kanarischen Insel Teneriffa Waldbrände ausgebrochen. Offenbar wurde das bereits im August eingedämmte Großfeuer im Norden der Insel am Donnerstag neu entfacht. Gründe dafür könnten das derzeitige heiße Wetter und ein schwacher Wind sein, der die Entwicklung der Brände verschlimmerte.
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Die Löscharbeiten gehen voran und konzentrieren sich hauptsächlich auf drei Sektoren, die sich über ein Gebiet von etwa 40 Hektar Fläche außerhalb des ersten Brandzentrum zwischen Santa Ursula und La Oratava erstrecken.
Breite Front an Helfern
An der Löschaktion sind insgesamt bislang 152 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Feuerwehrleute, Regierungsmitarbeiter, Polizisten, Kräfte der Nachbarinseln El Hierro und La Gomera sowie die Waldbrigaden. Unterstützt werden diese Kräfte von etwa 50 örtlichen Polizisten aus den Gemeinden Santa Ursula, La Oratava und El Sauzal. Auch Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des kanarischen Notdienstes und zahlreiche Freiwillige sind bei den Löscharbeiten involviert. Neun Einsatzkräfte löschen die Feuer durch Ablassen von Wasser aus der Luft.
Neuer Brand weniger wüst als das August-Feuer
Verglichen mit den Großbränden im August, die rund 15.000 Hektar Natur zerstörten, halten sich die Verwüstungen des aktuellen Ausbruchs mit bisher nur rund 30 Hektar Fläche im Rahmen.
Wurden zu Beginn des neuen Brandes noch rund 2.600 Menschen aus den betroffenen Gemeinden vorsorglich evakuiert, ist es zu keinen neuen Evakuierungen mehr gekommen und die Menschen kehren in ihre Häuser zurück. In den nicht vom Feuer betroffenen Gebieten gehen die Aktivitäten auf der Insel wie gewohnt weiter.
Sven Schneider