Tourismus trägt fast 38 Prozent zur Kanaren-Wirtschaft bei
Der Tourismus auf den Kanarischen Inseln erreicht wirtschaftlich neue Höchstwerte. Laut der staatlichen Analyseplattform Impactur trägt die Branche 37,7 Prozent zum regionalen Bruttoinlandsprodukt bei und steht für 42,3 Prozent der Beschäftigung. 2025 erreichte der touristische Beitrag 23,4 Milliarden Euro.
Fremdenverkehrsamt La Palma
Auf den Kanaren, hier Puerto Naos auf La Palma, wächst der wirtschaftliche Stellenwert des Tourismus weiter
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Der Beitrag des Tourismus zur Wirtschaftsleistung der Kanaren stieg seit 2019 um rund 7,8 Milliarden Euro. Damit bleibt der Sektor der zentrale Wirtschaftsmotor des Archipels. Jéssica de León, zuständige Regionalministerin für Tourismus und Beschäftigung, verweist darauf, dass der Tourismus in den vergangenen Jahren 47,6 Prozent des Wirtschaftswachstums auf den Inseln erzeugt habe. Zugleich seien 76.574 neue Arbeitsplätze entstanden. Insgesamt seien 413.064 Jobs direkt oder indirekt mit der Branche verbunden.
Mehr Wert statt mehr Volumen
Die Regierung betont, dass das Wachstum nicht vor allem aus einer höheren Touristenzahl resultiere. Entscheidend sei vielmehr die Aufwertung des Angebots. Seit 2023 fließen nach Angaben des spanischen Portals Preferente jährlich mehr als eine Milliarde Euro in die Erneuerung von Unterkünften. Allein im vergangenen Jahr wurden demnach 1,2 Milliarden Euro investiert, um Betriebe der Drei- und Vier-Sterne-Kategorie in Fünf-Sterne-Hotels umzuwandeln. Der Impactur-Bericht sieht darin einen klaren Trend zur höherwertigen Positionierung.
Auch die Investitionsdynamik bleibt hoch. Für 2025 nennt der Bericht ebenfalls 1,2 Milliarden Euro. Seit 2019 stieg die Zahl der Fünf-Sterne-Hotelplätze um 30,7 Prozent. Gleichzeitig ging das Angebot in niedrigeren Kategorien zurück. Auch die touristischen Ausgaben erreichten neue Spitzenwerte. Im Durchschnitt geben Besucher 177 Euro pro Person und Tag aus. Das stützt die Strategie, stärker auf Qualität und Wertschöpfung zu setzen.
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