Tote und Vermisste nach Kentern
Vor der thailändischen Ferieninsel Phuket sind zwei Touristenboote in schwerer See gekentert und gesunken. Auf der „Phoenix“ waren 105 Menschen an Bord. 58 der chinesischen Urlauber werden noch vermisst, berichtet „Phuket News“ einen Tag nach dem Unglück. 48 Menschen konnten gerettet werden, neun wurden tot geborgen. Ein gutes Dutzend Schiffe hält Ausschau nach Überlebenden, Taucher der Marine untersuchen das Wrack in der Tiefe.
Die „Phoenix“ wurde unter anderem für Tauchausflüge eingesetzt. Gestern Nachmittag war es in einen Sturm mit fünf Meter hohen Wellen geraten, berichten lokale Fernsehsender. Die Brecher seien auf das Deck geschwappt und hätten das Boot nach und nach zum Kentern gebracht.
In der Nähe der Ausflugsinsel Koh Mai Thon ist ein weiteres Ausflugsboot gesunken. An Bord waren 42 Menschen. Zwei davon werden laut „Phuket News“ noch vermisst.
Auch Phuket selbst kämpft gegen heftige Stürme. Ein Teil der Insel war gestern sechs Stunden ohne Strom. Einige Flüge konnten nicht landen und wurden umgeleitet.