20. Oktober 2016 | 09:51 Uhr
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Mailen

Taifun Haima richtet auf Philippinen

Nach Sarika sorgt nun der Taifun Haima für erhebliche Schäden, zunächst auf den Philippinen und anschließend im Südosten von China. Im Norden der Philippinen richtete Haima mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern in der Stunde und starken Regenfällen schwere Verwüstungen an, forderte mindestens acht Menschenleben und veranlasste Zehntausende zur Flucht in Notunterkünfte. Für Freitag wird damit gerechnet, dass der Sturm in der chinesischen Provinz Guangdong unweit der Metropolen Hongkong und Macau auf Land trifft. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua warnt vor bis zu sechs Meter hohen Wellen und vor Überschwemmungen im Delta des Perlflusses. In Hongkong regnet es durch den vorangegangenen Wirbelsturm Sarika bereits seit Tagen stark und anhaltend und es kommt zu Überflutungen. Die Airlines Cathay Pacific und Dragonair haben ihre Kunden aufgefordert, für Freitag und Samstag geplante Flüge zu verschieben, da mit erheblichen Störungen im Flugbetrieb zu rechnen sei. Meteorologen gehen davon aus, dass sich Haima auf seinem Weg über das chinesische Festland rasch abschwächt.

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