Spanien-Tourismus wächst ohne deutsche Hilfe
Nachdem die Einreisezahlen in den Hochsaisonmonaten Juli und August um fünf beziehungsweise zwei Prozent zurückgegangen waren, erholte sich die Nachfrage für die iberische Halbinsel und ihre Inseln im Oktober wieder. 7,6 Millionen ausländische Besucher bedeuten ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis Oktober erreichen die Einreisezahlen nun wieder einen kleinen Zuwachs um einen halben Prozentpunkt.
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Aus Deutschland bewegt sich die Zahl der Einreisen im Oktober mit 1,2 Millionen auf dem Vorjahresniveau. Für die ersten zehn Monate ergibt sich ein Rückgang um fast fünf Prozent auf 10,3 Millionen. Auch der britische Markt bleibt insgesamt um gut zwei Prozent rückläufig, stellt aber mit 16,7 Millionen Reisenden nach wie vor die größte Besuchergruppe. Kompensiert wird der Rückgang vor alle durch mehr US-Besucher (+23% im Oktober) sowie zusätzliche Gäste aus Portugal (+21%) und Russland (+13%).
Unter den spanischen Zielen legten im Oktober vor allem Madrid (+13%), Katalonien (+11%) und die übrigen Festlandziele (+13%) zu. Die Balearen blieben weitgehend stabil (+2%), während die Kanaren sowohl im Oktober (-4%) als auch für das Gesamtjahr (-3%) Touristen einbüßten.