28. Juli 2017 | 15:46 Uhr
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Mehrheit der US-Amerikaner lehnt Trumps Einreisepolitik ab

Das geht aus einer Umfrage des US-Reisebüroverbandes Asta hervor. Demnach hält eine knappe Mehrheit derjenigen, die zu diesem Thema eine Meinung haben, die Einreisebeschränkungen für Menschen aus einigen muslimischen Staaten und die Grenzpolitik gegenüber Mexiko für falsch. Allerdings haben auch 16 Prozent zu dem Thema keine Meinung.

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Nach Angaben des US-Fachmagazins "Travel Agent Central" befürchten 55 Prozent, dass die Einreisepolitik der Trump-Regierung dazu führt, dass sie im Ausland weniger willkommen sind als zuvor. Vor allem Millennials teilen diese Befürchtung. Laut der Studie hat ein Sechstel von ihnen aus diesem Grund bereits eine Auslandsreise abgesagt oder seine Pläne verschoben. 55 Prozent der Gesamtheit der Befragten glauben, dass sie angesichts der Absicht der Trump-Administration, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, im Nachbarland weniger willkommen sind. Allerdings wollen 71 Prozent ihre eigenen Auslandsreisepläne nicht von der Politik des Präsidenten beeinflussen lassen.

Die Reisebeschränkungen, die ihnen die US-Regierung für Kuba-Reisen auferlegt, lehnt eine Mehrheit von 54 Prozent der US-Bürger ab. Dabei zeigt sich erneut, dass die Vereinigten Staaten im Hinblick auf die Zustimmung oder Ablehnung der Trump-Politik zutiefst polarisiert sind. Während fast drei Viertel derer, die die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, wählten, Trumps Einreisepolitik für falsch halten, sehen nur sechs Prozent der Trump-Wähler Anlass zur Kritik.

Christian Schmicke