Kubas Regierung rechnet mit anhaltender Energiekrise im Land
Die kubanische Regierung bereitet die Bevölkerung auf einen extrem schwierigen Sommer vor. Die Energiekrise mit langanhaltenden Stromabschaltungen werde sich möglicherweise noch ausweiten. Schon heute gehören außerhalb von Havanna Stromausfälle von bis zu 18 Stunden täglich zum Alltag der Kubaner.
Pascal Brückmann
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Ungewöhnlich offen hat sich die Regierung zu der Energiekrise in dem sozialistischen Inselstaat geäußert. Präsident Díaz-Canel sprach in seinem offiziellen Podcast von einer "kritischen Situation" – mit täglich bis zu 18 Stunden Stromausfall in manchen Regionen. Und Energieminister de la O Levy warnte, dass ein "Sommer ohne Ausfälle unrealistisch" sei. Dies berichtet das Nachrichtenportal Kubakunde.
Grund ist das marode Kraftwerksnetz, das teils seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurde. Die Energiekrise ist bereits zur zentralen sozialen Belastung für die kubanische Bevölkerung geworden. Zudem meiden immer mehr Urlauber die Karibikinsel, da vielerorts der Strom nur noch für wenige Stunde am Tag verfügbar ist.
Zwar sind die großen Urlauberhotels in der Ferienregion Varadero mit Generatoren ausgestattet, doch nur dort und im Zentrum der Hauptstadt Havanna ist derzeit eine mehr oder weniger durchgängige Stromversorgung gegeben.
Pascal Brückmann