20. Juli 2021 | 13:20 Uhr
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Kanada lässt ab September geimpfte Touristen rein

Nach über einem Jahr Abschottung meldet sich eines der wichtigsten Fernreiseziele der Deutschen zurück. Vom 7. September an dürfen vollständig Geimpfte aus allen Herkunftsländern wieder nach Kanada einreisen, US-Amerikaner schon einen Monat früher.

Kanada Alberta Maligne Lake Japser Nationalpark Foto Travel Alberta Sean Thonson

Bald dürfen deutsche Urlauber den Jasper Nationalpark im Westen Kanadas wieder besuchen

Bis auf die Ausnahme für die USA macht Kanada die Einreise nicht vom Herkunftsland abhängig. Touristen und Geschäftsreisende müssen aber mit einem von Kanada akzeptierten Vakzin gegen Covid-19 vollständig geimpft sein. Die Immunisierung muss mindestens 14 Tage vor Einreise abgeschlossen sein, heißt es in einem Statement der kanadischen Regierung. Anerkannt werden die Impfstoffe Biontech, Moderna, Astra Zeneca und Johnson & Johnson, auch in Kombination.

Ein Test nach der Einreise oder Quarantäne ist dann nicht notwendig. Ungeimpfte Kinder unter zwölf Jahren dürfen mit ihren Eltern ohne Quarantäne einreisen. Zur Einreise von Genesenen macht Kanada keine Angaben. Wer mit gefälschten Dokumenten einreist, dem droht eine Geldstrafe bis 750.000 kanadische Dollar und sechs Monate Gefängnis.

Möglich ist die Einreise über die Flughäfen Toronto, Vancouver, Montréal, Calgary, Halifax, Québec, Ottawa, Winnipeg und Edmonton. Kanada-Urlauber müssen sich vor dem Abflug auf dem Web-Portal ArriveCan oder mit der gleichnamigen App anmelden und ihre Daten eingeben. Dies ist kostenlos und die kanadische Regierung warnt vor dubiosen Websites, die auf offiziell anmutenden Seiten Kanada-Besucher abkassieren.

Voraussetzung für die Öffnung am 7. September sei, dass sich die epidemiologische Lage in Kanada weiterhin positiv entwickele, heißt es von offizieller Seite. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei sieben. 70 Prozent der Kanadier sind mindestens einmal geimpft, mehr als jeder zweite vollständig.

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