Hapag-Lloyd Cruises verteidigt Erschießung von
Am Samstag war es bei einem Landgang während einer Reise mit der „Bremen“ von Hapag-Lloyd Cruises zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem ein Eisbär ein Vorbereitungsteam für einen Landgang auf Spitzbergen attackierte, einen Mann verletzte und in der Folge erschossen wurde. Daraufhin kochten auf Twitter und in sozialen Netzwerken zahlreiche Kommentare hoch, die die Tötung des Tieres verurteilten und die Legitimität von Kreuzfahrten in sensible Regionen und zur Beobachtung von Eisbären in Frage stellten.
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Notwehr-Aktion
Mittlerweile hat sich die Reederei zur Wort gemeldet und das Handeln ihrer Mitarbeiter verteidigt. Zu dem Vorfall sei es gekommen, als das Team von vier "Eisbärwächtern", die bei diesen Reisen wie gesetzlich vorgeschrieben immer an Bord sind, einen Landgang vorbereitete. Dabei sei einer der Wächter von einem Eisbären, der nicht gesichtet werden konnte, überraschend angegriffen worden und habe selbst nicht mehr reagieren können, heißt es in der Stellungnahme. Da die Versuche der anderen Wächter, das Tier zu vertreiben, nicht erfolgreich gewesen seien, habe aus Gründen der Notwehr und um das Leben der angegriffenen Person zu schützen, eingegriffen werden müssen. Der Betroffene sei umgehend medizinisch versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus ausgeflogen worden. Sein Zustand sei stabil, er sei ansprechbar und außer Lebensgefahr.
Hapag-Lloyd Cruises sei sich der "Verantwortung bei Reisen in den sensiblen Gebieten und dem respektvollen Umgang mit der Natur und Tierwelt sehr bewusst", erklärt die Reederei weiter und erläutert die Praxis der Landgänge auf dem norwegischen Archipel. Um einen Landgang vorzubereiten, gingen die Eisbärenwächter nach ihrer Sichtung der Landestelle von Bord aus zunächst als Gruppe und ohne Passagiere an Land, richteten eine Landstation ein und begingen nochmal die Gegend, um sicher zu stellen, dass keine Eisbären da seien. Sobald sich ein solches Tier nähert, werde der Landgang sofort abgebrochen werden.
Keine Eisbärbeobachtung an Land
Eisbären zu beobachten, sei keineswegs ein Bestandteil der Landgänge, betont das Unternehmen. Eisbären würden nur von Bord der Schiffe, aus sicherer Distanz beobachtet. Hapag-Lloyd Cruises bedaure den Vorfall sehr, habe für die Rekonstruierung und Aufklärung des Vorfalls vor Ort intensiv und kooperativ mit den norwegischen Behörden gearbeitet und werde dies weiterhin tun.
Expeditionskreuzfahrten sind für die Tui-Marke ein immer wichtigeres Geschäftsfeld. Erst im Mai hatte Tui-Chef Fritz Joussen das Segment zum strategischen Wachstumsfeld erklärt und den Bau eines dritten neuen Schiffes zusätzlich zu den zwei bereits im Bau befindlichen Flotten-Neuzugängen im Bereich Expeditionskreuzfahrten verkündet.