18. August 2018 | 19:06 Uhr
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Gesundheitscheck: Wo im August Gefahren lauern

In Singapur und Malaysia ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ausgebrochen. Im Kongo wurden wieder 25 Fälle von Ebola registriert und in China ist eine Frau an der Vogelgrippe erkrankt. Aktuelle medizinische Hinweise von den Experten des Sicherheitsdienstleisters International SOS im Überblick:   

China: In der Stadt Shenzhen, Provinz Guangdong, ist eine Frau an der Vogelgrippe erkrankt. Diese wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Die Krankheitsverläufe sind in der Regel harmlos. Dennoch sollte man auf sorgfältige Hygiene achten und sich von Vögeln, insbesondere auf Geflügelmärkten, fernhalten.

Kongo: Ausbruch von Ebola. In den Provinzen Mangina, Mabalako und Nord Kivu sind mehr als 25 Personen an einem Fieber erkrankt, dessen Ursache zunächst nicht identifiziert werden konnte, die nun aber als Ebola-Fälle angesehen werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist involviert und unterstützt die lokalen Behörden. Reisen in diese Gebiete sollten sehr gut vorbereitet werden.

Malaysia: Im ganzen Land ist die Zahl der registrierten Erkrankten an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Diese Viruserkrankung wird von Mensch zu Mensch übertragen und tritt vor allem bei Kindern auf. Sorgfältige Hygienemaßnahmen sind ein wirksamer Schutz. Erwachsene mit schwachem Immunsystem sind ebenfalls gefährdet.    

Singapur: Die Zahl der Fälle von Hand-Fuß-Mund-Krankheit liegt weit über dem Jahr 2017. Die Krankheit äußert sich in Fieber und Ausschlägen im Mund, an Händen und Füßen. Die durchschnittliche Inkubationszeit beträgt zwischen drei Tagen und zwei Wochen.

Somalia: Erkrankungen an Kinderlähmung (Polio) wurden in Mogadishu sowie in der Hiran- und Shabeellaha-Dhexe-Region registriert. Der Ausbruch unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Polio-Impfung.