21. September 2017 | 06:10 Uhr
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Dominikanische Republik evakuiert tausende Touristen

Erste Ausläufer des Hurrikans „Maria“ haben die Dominikanische Republik erreicht. Heute im Laufe des Tages streift der Sturm die Nordküste. Bereits im Vorfeld kam es zu massiven Stromausfällen und heftigem Regen.

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Das Dom Rep Portal berichtet, Behörden und Hotelvereinigung hätten rund 4.000 Touristen aus der Region Punta Cana evakuiert und nach Santo Domingo gebracht. Andere Hotels hätten Notrationen ausgegeben und ihre Gäste angewiesen, in den Zimmern zu bleiben. Seit gestern sind die Strände an der Nordküste der Dominikanischen Republik gesperrt.

Einige Urlaubsflüge in die Dominikanische Republik wurden wegen des Sturms verschoben und starten erst morgen in Deutschland. Veranstalter hatten wegen Maria Reisen abgesagt oder zeitlich befristete Stornierungen und Umbuchungen ermöglicht.

Maria verwüstet Puerto Rico und Dominica

Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie ist gestern über Puerto Rico hinweggefegt und hat dort schwere Schäden angerichtet. Das Auge des Sturms bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von bis 250 Stundenkilometern an der Hauptstadt San Juan vorbei. Die gesamte Insel mit ihren 3,4 Millionen Bewohnern ist ohne Strom. Der Flughafen blieb geschlossen.

Auf der kleinen Insel Dominica zwischen Martinique und Guadeloupe blieb so gut wie kein Haus unbeschädigt. Der Regierungschef von Dominica spricht von großflächiger Zerstörung. Mindestens sieben Menschen sind ums Leben gekommen.

Hurrikan Maria hat sich inzwischen etwas abgeschwächt und wurde auf die Kategorie 2 zurückgestuft. Außerdem hat der Hurrikan seinen Kurs leicht geändert und zieht am Freitag weiter Richtung Bahamas.

 

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