6. Dezember 2018 | 15:25 Uhr
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Auf La Réunion entspannt sich langsam die Lage

Grund sind die erfolgreichen Verhandlungen von Vertretern der Protestbewegung "Gelbe Westen" ("Gilets Jaunes") mit der französischen Ministerin für Überseedepartements und -Territorien sowie dem Präsidenten der Region. Seit dem 17. November lief auf der Insel wegen der Massenproteste gar nichts.

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Laut Réunion Tourisme hat sich die Zahl der Straßensperren verringert, die Protestveranstaltungen werden weniger. Der Flughafen La Réunion Roland Garros hat seinen normalen Betrieb wieder aufgenommen. Die Flugpläne haben sich wieder normalisiert. Viele Schulen, Geschäfte und Unternehmen, die während der Unruhen geschlossen waren, seien wieder geöffnet, so das Fremdenverkehrsamt. Die Notmaßnahmen der Regionalregierung seien aufgehoben.  

Grund für die massiven Proteste der "Gelbwesten" auf La Réunion sind fünf Problembereiche: teures Wohnen, zu wenig Arbeitsplätze, geringe Kaufkraft, mangelnde Transparenz und Streichung der Steuerschulden kleiner und mittlerer Unternehmen. Auslöser der Unruhen, die auch im Mutterland zu schweren Ausschreitungen bei Demonstrationen der Gelben Westen führten, war die geplante Treibstoffabgabe. Die ist nun für ganz Frankreich vom Tisch, zudem wurden die Benzinpreise auf der Insel gesenkt.

Der Präsident der Region, Didier Roger, und Ministerin Annick Girardin haben versprochen, dass die Budgets der Region und der Gemeinden angehoben werden. "Gelbwesten“ und die Regionalregierung haben weitere Treffen vereinbart.

Thomas Horsmann

 

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