Aktivisten blockieren Touristenbus in Barcelona
In Barcelona haben Aktivisten einen Touristenbus vor der Sagrada Familia gestoppt und mit Wasserpistolen beschossen. Die Aktion richtete sich gegen den Massentourismus in der Stadt. Die Polizei war vor Ort, größere Zwischenfälle blieben aus. Weitere Proteste gegen die "Turistifizierung" Barcelonas sind bereits angekündigt.
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In Barcelona protestierte ein Aktionsbündnis gegen zu viele Touristen
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Die Blockade und der "Beschuss" mit Wasserpistolen ereigneten sich am Sonntag, wie das spanische Portal Hosteltur berichtet. Organisiert worden sei die Protestaktion von der "Asamblea de Barrios por el Decrecimiento Turístico" (Nachbarschaftsvereinigung zum Rückgang des Tourismus, ABDT) sowie weiteren Bürgerinitiativen, die sich gegen den Massentourismus und seine Auswirkungen auf die Stadt und ihre Wirtschaft wenden.
Symbolischer Angriff mit Wasserpistolen
Neben dem Beschuss mit Wasserpistolen hängten die Demonstranten ein Transparent an den Bus, das sich gegen die touristische Übernutzung Barcelonas richtete. Die Polizei sei schnell zur Stelle, um die Lage unter Kontrolle zu halten, heißt es. Nach Behördenangaben verlief die Aktion ohne gravierende Zwischenfälle.
Weitere Aktionen geplant
Die Attacke war Teil des dreitägigen Treffens "Encuentro SET 2025", zu dem Vertreter von Anti-Tourismus-Initiativen aus 15 Regionen des Mittelmeerraums zusammengekommen waren. Neben Diskussionen und Workshops wurde das Treffen mit der symbolischen Aktion gegen den Touristenbus abgeschlossen.
Die Aktivisten kündigten für den 15. Juni weitere Proteste gegen die "Turistifizierung" in Städten des gesamten südlichen Mittelmeerraums an.
Christian Schmicke