Das schwere Los der Pendler
Über 59 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer verlassen zum Arbeiten die Wohnortsgrenze, mehr als je zuvor. Doch oft ist die Hoffnung auf das gute Pendlerleben schnöder Selbstbetrug. Pendler leiden häufiger unter Nacken- oder Rückenproblemen und Stress. Und viele Dinge nerven: Stau, Warten auf den Zug, riechende und redende Zeitgenossen. Ein Schweizer Ökonom meint sogar: Wer für den Weg zur Arbeit eine Stunde benötigt, müsste theoretisch 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der seinen Job direkt um die Ecke hat. Wirtschaftswoche