24. November 2018 | 10:00 Uhr
Teilen
Mailen

Wir sind, was wir essen

Dieses übertriebene Dogma stellt der Ernährungspsychologe Christoph Klotter fest und hält das für Auswirkungen unserer Überflussgesellschaft. Ob vegan, Low Carb, zucker- oder fettreduziert – mittlerweile habe das Essen einen identitätsstiftenden und teils sogar religiösen Charakter bekommen. Zudem gebe es wissenschaftliche Befunde, dass die übermäßige Beschäftigung damit anfällig für Essstörungen mache. Sich mit Ernährung auseinanderzusetzen sei wichtig. Man sollte jedoch den eigenen Geschmack nicht zum Maß aller Dinge machen. FAZ

Anzeige