6. Januar 2018 | 10:00 Uhr
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Warum die Unzufriedenheit mit dem Wohlstand wächst

Was paradox klingt, ist tatsächlich rein ökonomisch erklärbar. Der erste Fernseher ist toll, der zweite im Schlafzimmer immer noch, der dritte in der Küche okay, der vierte im Arbeitszimmer na ja, der fünfte im Bad geht so und der sechste – nun ja. Doch der Clou dabei ist: Der Schaden, der durch einen erzwungenen Verzicht entsteht, ist stets größer als der Nutzen einer gewonnenen Einheit. Die Hoffnung, auf einen sechsten Fernseher wiegt also geringer, als der Ärger, den fünften vielleicht abgeben zu müssen. Und schon haben wir den Salat. FAZ