Viele Reisebüros wollen im nächsten Jahr umsteuern
Das geht aus einer Umfrage für Counter vor9 hervor, an der rund 400 Reisebüros teilnahmen. 36 Prozent wollen demnach im nächsten Jahr sicher auf andere Veranstalter steuern als bisher, weitere 43 Prozent kündigen an, dies wahrscheinlich zu tun.
MS Hamburg von plantours erhält eine Verjüngungskur
Das Kreuzfahrtschiff MS Hamburg bekommt ein Update. Reisebüros erhalten damit ab Ende 2026 neue Argumente für die Beratung. Deutschlands kleinstes Kreuzfahrtschiff bleibt familiär, deutschsprachig und routenstark, präsentiert sich aber frischer mit erneuerten Kabinen, aufgefrischtem Pooldeck und Lounge und vier neuen Balkon-Kabinen. Counter vor9
Nur 14 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen keinen Anlass, ihre Umsatzvolumina unter den Anbietern zu verschieben. Sechs Prozent erklären, bei ihnen gebe es keine Steuerung. Unter denjenigen, die Teile ihrer Buchungen im nächsten Jahr auf andere Veranstalter steuern wollen, erklären viele in Kommentaren, dass sie bei einzelnen Anbietern aus ihrem Sortiment im kommenden Geschäftsjahr wohl unter die Umsatzhürde zum Erreichen einer Vergütung von zehn Prozent rutschen würden. Das sei für sie Anlass, auf andere Veranstalter zu steuern, von denen sie mindestens zehn Prozent Provision erhielten.
Die Umfrageergebnisse zeigten zudem, dass ein erheblicher Teil der Reisebüros die Entwicklung der Vergütung skeptisch beurteilt. So bewerteten 65 Prozent die aktuellen Trends der Vergütung als "eher negativ" und elf Prozent sogar als "sehr negativ". Positive Aspekte kann den Modellen für das nächste Geschäftsjahr lediglich ein knappes Viertel der befragten Reiseprofis abgewinnen. In Kommentaren weisen viele Reiseverkäufer auf die Anhebung der Umsatzhürden durch FTI hin. Auch die Zusammenfassung der Vergütung durch TUI Cruises in einer eigenen Provisionstabelle steht in der Kritik.