Viele Deutsche wollen in diesem Jahr beim Reisen sparen
Urlaub bleibt für viele Menschen in Deutschland wichtig, doch wirtschaftliche Unsicherheit dämpft die Nachfrage. Laut einer Yougov-Umfrage im Auftrag des BTW sehen 64 Prozent Reisen als notwendige Auszeit, 40 Prozent wollen 2026 aber bei Reisen sparen. Geopolitische Krisen verstärken den Trend zu Europa, bekannten Zielen und flexiblen Buchungsbedingungen.
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Die Menschen in Deutschland haben nicht die Lust am Reisen verloren, sondern sorgen sich stärker um ihre finanzielle Sicherheit. Das ist die zentrale Botschaft einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). Befragt wurden Ende April und Anfang Mai 2.102 Personen ab 18 Jahren.
Laut BTW sehen 64 Prozent der Bevölkerung Reisen als notwendige Auszeit vom belastenden Alltag. Jeder Zweite bezeichnet Urlaub als wichtigen Teil der eigenen Lebensqualität. Gleichzeitig blicken 67 Prozent negativ oder sehr negativ auf die globale Lage. Das wirkt sich auf Buchungen und Reiseverhalten aus.
"Die Menschen haben nicht die Lust am Reisen verloren, sondern ihre Sicherheit", sagt BTW-Präsident Sören Hartmann. Nicht geopolitische Krisen allein, sondern vor allem wirtschaftliche Sorgen bestimmten derzeit, ob und wie gereist werde.
Sparen wird zum Thema
Rund 40 Prozent der Befragten planen, in diesem Jahr bei Reisen zu sparen. Besonders betroffen seien ältere Menschen und Haushalte mit niedrigem Einkommen, heißt es. Steigende Reisekosten blieben zwar der am häufigsten genannte Einflussfaktor. Den stärksten Zuwachs verzeichnet die Umfrage aber bei Sorgen um die eigene wirtschaftliche Zukunft. Reiseentscheidungen spiegelten damit stärker die allgemeine Konsumzurückhaltung wider, so der BTW.
Geopolitische Konflikte führen laut Umfrage vor allem zu Anpassungen beim Reiseverhalten. 35 Prozent der Befragten entscheiden sich häufiger für Reiseziele innerhalb Europas. 22 Prozent bevorzugen bekannte oder bereits bereiste Destinationen.
26 Prozent verzichten teilweise auf Reisen. Überdurchschnittlich häufig betrifft das Menschen mit geringem Einkommen. Für die Branche bedeutet das: Sicherheit, Planbarkeit und Vertrauen gewinnen weiter an Gewicht. Verlässliche Informationen zur Lage vor Ort und Reiseangebote mit integrierter Absicherung gewinnen an Bedeutung.
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